Zwischen historischer Recherche und literarischer Fiktion angesiedelt, erzählt Camille Brunel (* 1986) in seinem Roman „La soif du vaincu selon Gustave Moreau“ von der Entstehung eines frühen Schlüsselwerks des französischen Malers.
Gustave Moreaus (1826–1898) Gemälde „Darius auf der Flucht aus der Schlacht von Arbela“ (19. Jh.) markiert einen Wendepunkt im Schaffen des jungen Künstlers: Er befreite die Malerei von der bloßen Abbildung der sichtbaren Welt und widmete sich stattdessen mystischen, mythologischen und von Visionen geprägten Traumwelten, die dem Realismus der Zeit trotzten. Der „Vater des Symbolismus“ gilt heute als einer der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Kunst.
Als einziges Haus in Deutschland besitzt das Clemens Sels Museum Neuss vier Werke dieses bedeutenden französischen Künstlers. Es freut uns daher sehr, dass der Schriftsteller seinen im September dieses Jahres erschienenen Roman in einer deutsch-französischen Lesung vorstellen wird.
Im Vorfeld der Lesung besteht die Möglichkeit an einer Führung durch die Symbolismus Sammlung des Museums teilzunehmen. Hierfür ist eine gesonderte Anmeldung erforderlich.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis Neuss. (Quelle: Clemens Sels Museum)
Die Veranstaltung findet in französischer und deutscher Sprache statt.