Am Anfang steht die Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie an einem Montagmittag – und die Frage, wie sie da hingekommen ist.
Und ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen. Entzug
ist ein schonungslos ehrlicher Roman, der von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind, und vom Betrug an sich selbst erzählt.
Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW. (Quelle: Stadtbücherei)