Ausstellung für Video / Digitale Kunst
Circulating Copies: Akiko Hada "The Fall of a Queen"
Storage Museum
Himmelgeister Str. 107, 40225 Düsseldorf
Circulating Copies ist eine Ausstellung auf Bildschirmen und Lautsprechern im Düsseldorfer Stadtraum. Die Videoarbeit von Akiko Hada wird im Storage Museum gezeigt.
The Fall of a Queen, or The Taste of Fruit to Come (1991) [Der Fall einer Königin oder der Geschmack kommender Früchte] von Akiko Hada ist eine Videooper, die Gesang, Lautsprache, Gebärdensprache und Untertitel verbindet. Sie basiert auf einem Libretto von Wolfgang Müller.
Die Königin, gespielt von der Sängerin Hermoine Zittlau, mischt sich incognito unter ihr unzufriedenes Volk, um einen Umsturz zu verhindern. Sie singt und spricht dabei in Englischer Lautsprache. Ihr gegenüber agiert der königliche Berater, dargestellt vom Tauben Aktivisten und Gebärdensprachpoeten Gunter Trube, der in British Sign Langiage (BSL) und International Sign (IS) gebärdet.
Für den britischen Fernsehsender Channel 4 produziert, richtet sich die Videooper an ein hörendes, englischsprachiges Publikum. Im Original übersetzen Untertitel ausgewählte Dialoge und gebärdensprachliche Passagen ins Englische, während die englischen Gesangspassagen und gesprochenen Texte weitgehend unübersetzt bleiben. So wird Kommunikation als hierarchisch, fragil und instabil erfahrbar.
Für die Arbeit entwickelte das Kollektiv Carefuffle Untertitel, die den Originaltext sowie klangliche und musikalische Nuancen beinhalten. Gleichzeitig erweitern sie die Arbeit durch ergänzende Reflexionen und erzählerische Ebenen. Durch Schriftart, Farbe, Positionierung, Textanimation und Timing werden die Untertitel selbst zu einem visuellen Element, das ästhetische und kritische Perspektiven eröffnet, Wahrnehmungshierarchien hinterfragt und die Arbeit in neue Kontexte überführt. (Quelle: Inter Media Art Institute)
Die Königin, gespielt von der Sängerin Hermoine Zittlau, mischt sich incognito unter ihr unzufriedenes Volk, um einen Umsturz zu verhindern. Sie singt und spricht dabei in Englischer Lautsprache. Ihr gegenüber agiert der königliche Berater, dargestellt vom Tauben Aktivisten und Gebärdensprachpoeten Gunter Trube, der in British Sign Langiage (BSL) und International Sign (IS) gebärdet.
Für den britischen Fernsehsender Channel 4 produziert, richtet sich die Videooper an ein hörendes, englischsprachiges Publikum. Im Original übersetzen Untertitel ausgewählte Dialoge und gebärdensprachliche Passagen ins Englische, während die englischen Gesangspassagen und gesprochenen Texte weitgehend unübersetzt bleiben. So wird Kommunikation als hierarchisch, fragil und instabil erfahrbar.
Für die Arbeit entwickelte das Kollektiv Carefuffle Untertitel, die den Originaltext sowie klangliche und musikalische Nuancen beinhalten. Gleichzeitig erweitern sie die Arbeit durch ergänzende Reflexionen und erzählerische Ebenen. Durch Schriftart, Farbe, Positionierung, Textanimation und Timing werden die Untertitel selbst zu einem visuellen Element, das ästhetische und kritische Perspektiven eröffnet, Wahrnehmungshierarchien hinterfragt und die Arbeit in neue Kontexte überführt. (Quelle: Inter Media Art Institute)