Ausstellung für Video / Digitale Kunst
Circulating Copies: Marcel Odenbach "Auf Schritt und Tritt" (1997)
Circulating Copies ist eine Ausstellung auf Bildschirmen und Lautsprechern im Düsseldorfer Stadtraum. Sie präsentiert die Videoinstallation von Marcel Odenbach, die Aufnahmen eines Gangs durch Harlem mit Archivmaterial und Filmzitaten verbindet.
Die Weltpremiere der zweikanaligen Videoinstallation Auf Schritt und Tritt (1997) von Marcel Odenbach mit einer neu entwickelten künstlerischen Audiodeskription von SoundScribe wird in der Filmwerkstatt Düsseldorf stattfinden.
Die Arbeit entstand während eines längeren Aufenthalts von Marcel Odenbach in New York Mitte der 1990er-Jahre und reflektiert seine intensive Auseinandersetzung mit dem Rassismus in den USA, auch innerhalb der Schwulenszene.
Für die Videoaufnahme ließ er sich eine Kamera bauen, die seine Schritte aus der Obersicht filmte, während ein in der Schuhsohle eingebautes Mikrofon die Lauf- und Umgebungsgeräusche aufnahm. So ausgestattet durchquerte er die geschichtsträchtige 125th Street in Harlem, ein Zentrum afroamerikanischer Kultur und zugleich ein wichtiger Ort der Bürgerrechtsbewegungen.
Die Aufnahmen werden in Odenbachs unverwechselbarer Bildsprache mit weiteren eigenen Motiven aus Harlem, wie spielenden Kinder oder Passant*innen auf der Straße, sowie mit Archivmaterial von Straßenprotesten überlagert und mit einer Blackfacing-Szene aus Alfred Hitchcocks Film The Man Who Knew Too Much (1956) kombiniert.
Digitalisierung: Sophie Bunz.
Die Filmwerkstatt ist nur über Treppen mit Handlauf zugänglich. Eine begrenzte Zahl an Parkplätzen befindet sich direkt auf dem Gelände. Unterstützung vor Ort ist möglich. Direkt neben der Filmwerkstatt gibt es eine genderneutrale Toilette. Die nächste rollstuhlgerechte Toilette befindet sich in der Sammlung Philara nebenan, und kann auf Anfrage genutzt werden. Nehmt gerne vorher Kontakt mit uns auf, wenn wir Euch unterstützen können. (Quelle: Inter Media Art Institute)
Die Arbeit entstand während eines längeren Aufenthalts von Marcel Odenbach in New York Mitte der 1990er-Jahre und reflektiert seine intensive Auseinandersetzung mit dem Rassismus in den USA, auch innerhalb der Schwulenszene.
Für die Videoaufnahme ließ er sich eine Kamera bauen, die seine Schritte aus der Obersicht filmte, während ein in der Schuhsohle eingebautes Mikrofon die Lauf- und Umgebungsgeräusche aufnahm. So ausgestattet durchquerte er die geschichtsträchtige 125th Street in Harlem, ein Zentrum afroamerikanischer Kultur und zugleich ein wichtiger Ort der Bürgerrechtsbewegungen.
Die Aufnahmen werden in Odenbachs unverwechselbarer Bildsprache mit weiteren eigenen Motiven aus Harlem, wie spielenden Kinder oder Passant*innen auf der Straße, sowie mit Archivmaterial von Straßenprotesten überlagert und mit einer Blackfacing-Szene aus Alfred Hitchcocks Film The Man Who Knew Too Much (1956) kombiniert.
Digitalisierung: Sophie Bunz.
Die Filmwerkstatt ist nur über Treppen mit Handlauf zugänglich. Eine begrenzte Zahl an Parkplätzen befindet sich direkt auf dem Gelände. Unterstützung vor Ort ist möglich. Direkt neben der Filmwerkstatt gibt es eine genderneutrale Toilette. Die nächste rollstuhlgerechte Toilette befindet sich in der Sammlung Philara nebenan, und kann auf Anfrage genutzt werden. Nehmt gerne vorher Kontakt mit uns auf, wenn wir Euch unterstützen können. (Quelle: Inter Media Art Institute)