Die Idee der Dritten Orte gewinnt zunehmend an Bedeutung in Kultur und Gesellschaft – die Räume jenseits von Zuhause und Arbeitsplatz, die niedrigschwellig und nicht-kommerziell Begegnung, Austausch, Kreativität und Gemeinschaft ermöglichen.
Bibliotheken, Theater und Museen stehen dabei im Fokus. Wie können sie sich zu offenen und sozialen Orten entwickeln, um stärkere gesellschaftliche Relevanz zu gewinnen und neue Kund*innengruppen anzusprechen? In seinem neuen Buch Dritte Orte in der Kultur untersucht Prof. Dr. Gernot Wolfram die Rolle kultureller Einrichtungen als Dritte Orte, analysiert die Potenziale für Teilhabe, Kommunikation und kulturelle Bildung und stellt Best-Practice-Beispiele vor. Prof. Dr. Gernot Wolfram lehrt Medien- und Kulturmanagement an der Macromedia Hochschule Berlin. (Quelle: Stadtbücherei)