Michael Souvignier – New York 1981 bis heute
Im Mittelpunkt stehen fotografische Arbeiten, die über einen Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten in New York entstanden sind und die persönliche wie künstlerische Entwicklung des Fotografen ebenso dokumentieren wie den Wandel einer der faszinierendsten Metropolen der Welt.
Michael Souvignier ist einem breiten Publikum vor allem als erfolgreicher Filmproduzent bekannt. Seit mehr als 40 Jahren prägt er mit seinen Produktionen die deutsche Film- und Fernsehlandschaft. Als Gründer und Geschäftsführer der Produktionsfirma Zeitsprung Pictures verantwortete er zahlreiche preisgekrönte Kino- und Fernsehproduktionen. 2026 wird Souvignier mit dem Carl Laemmle Produzentenpreis für seine herausragenden Leistungen als Produzent ausgezeichnet.
Doch lange bevor seine Bilder laufen lernten, begann Souvigniers beruflicher Weg mit der Fotografie. Nach seinem Studium Foto/Film/Design arbeitete er zunächst als Fotograf in unterschiedlichen Bereichen, darunter Mode-, Architektur-, Porträt-, Theater- und Festivalfotografie sowie Plattencover. Seine besondere Leidenschaft galt dabei von Beginn an der freien Fotografie und der Street Photography. Bereits in jungen Jahren wurden seine Arbeiten unter anderem in Essen, Bremen, Osnabrück, Paris und New York ausgestellt.
Seit 1981 kehrt Souvignier immer wieder nach New York zurück. Über mehr als 45 Jahre ist dabei ein außergewöhnliches fotografisches Langzeitprojekt entstanden, das weit über eine klassische Stadtfotografie hinausgeht. Souvignier fotografiert Orte, Fassaden, Menschen, soziale Milieus und urbane Situationen, die über die Jahre zu wiederkehrenden Bezugspunkten werden. Einzelne Motive erhalten dadurch eine neue Bedeutung: Sie zeigen nicht nur einen Moment, sondern machen Veränderung sichtbar. New York wird zum Spiegel der eigenen Wahrnehmung und zugleich zur Chronik einer Stadt im Wandel.
„Es fotografiert Zeit selbst“, beschreibt Souvignier den Kern seines Projekts. Die Ausstellung zeigt New York deshalb nicht als touristische Ikone, sondern als lebendigen Organismus: pulsierend, widersprüchlich, vielschichtig und ständig in Bewegung. Aus einzelnen fotografischen Augenblicken entsteht das Porträt einer Stadt – und zugleich eine sehr persönliche Geschichte über Zeit, Wahrnehmung und Erinnerung. (Quelle: Geuer & Geuer Art GmbH)
Ausstellungslaufzeit: 3. September bis 4. Oktober 2026.