Mikołaj Sobczak, Teilnehmer der Manifesta 16 Ruhr, hinterfragt die Konventionen der Historienmalerei, um alternative Szenarien zu entwerfen.
In vielschichtigen, oft surrealen Tableaus inszeniert er unmögliche Begegnungen realer Protagonist*innen und verschiebt so etablierte Narrative. Dabei rückt er insbesondere queere und trans Perspektiven in den Mittelpunkt. Häufig thematisiert er die Verfolgung und den Widerstand queerer Gemeinschaften sowie die Mechanismen der Exklusion – alles mit dem zutiefst humanistischen Ansatz.
Der Künstler nutzt verschiedene Medien und Ausdrucksformen – von Malerei über Video und Objekte bis hin zur Performance –, doch das Hauptmaterial seiner künstlerischen Praxis ist die Geschichte. Bei ihm ist es eine widersprüchliche, fragmentarische, oft fiktionaler Geschichte, vor allem aber eine, in der marginale Ereignisse und Erzählungen mit großen Narrativen verflochten werden. (Quelle: Polnisches Institut Düsseldorf)
Ausstellungskurator: Krzysztof Kościuczuk.
Ausstellungslaufzeit: 24. Juli bis 9. Oktober 2026.