Tobias Gruben - Die Liebe frisst das Leben spürt dem Werk von Tobias Gruben nach, der auch mehr als zwanzig Jahre nach seinem Tod als ungeschliffener Diamant deutscher Popkultur als nahezu unentdeckt gilt.
Der Film erzählt aber nicht nur von einer unvollendeten Musikerkarriere, sondern er beschreibt auch den anhaltenden Kampf eines Sohnes um die Anerkennung seines Vaters. In Interviews, teils unveröffentlichter Musik und Briefen führt der Film direkt in das Herz und den Kopf eines fast vergessenen Musikers, der kurz vor dem kommerziellen Durchbruch an einer Überdosis stirbt und dessen Texte und Lieder bis heute berühren. Filmvorführung und Gespräch. Ein Film von Oliver Schwabe D, 2019, 90 Min.
Moderation: Sven-André Dreyer (Quelle: Stadtbücherei)