„Für mich war Chopin schon immer wie ein Idol, und seine Musik liegt mir seit meiner Kindheit sehr am Herzen. Als ich mich als Musiker weiterentwickelte, wurde mir bewusst, wie natürlich er meine eigenen Kompositionen beeinflusste.“
Mit diesem Bekenntnis zeigt der japanische Pianist Hayato Sumino, wie stark ihn die Musik des polnischen Romantikers künstlerisch geprägt hat. Gerade durch seine Chopin-Interpretationen hat er sich international einen Namen gemacht – nicht zuletzt als Halbfinalist beim renommierten Chopin-Klavierwettbewerb 2021. Seitdem ist Sumino auf den bedeutendsten Konzertbühnen zu erleben und lotet mit seiner unnachahmlichen Art die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart neu aus. So auch auf seinem im Januar 2026 erschienenen Album Chopin Orbit, auf dem er Werke des polnischen Komponisten mit Eigenkompositionen und Stücken anderer Tonschöpfer in Beziehung setzt.
Frédéric Chopin: Scherzo Nr. 1 h-Moll op. 20 / Nocturne c-Moll op. 48/1 /
Étude Ges-Dur op. 10/5 / Étude a-Moll op. 25/11; Hayato Sumino: 3 Nocturnes / Human Universe / White Keys / Imaginary Polonaise; Frédéric Chopin/Hayato Sumino: Improvisation über das Ostinato aus Chopins Berceuse op. 57; Alberto Ginastera: Sonate Nr. 1 op. 22; Thomas Adès:
Mazurka op. 27/2; Igor Strawinsky: Danse infernale, Berceuse et Finale aus: L’oiseau de feu (Quelle: KTK Heinersdorff)