Verwurzelt in Düsseldorfs reicher Elektronik- und Kunsthochschultradition und geprägt vom (berüchtigten) Salon des Amateurs, hat Lucas Croon eine unverwechselbare Performance- und DJ-Sprache entwickelt.
Diese verbindet Kraut, Wave, Synth-Pop, kosmische und zeitgenössische Tanzmusik zu einem kohärenten, filmischen Flow. Deutlich wird das auf seinem aktuellen Album „Hals und Kopf“ (Ediciones Villasonora).
Als Multi-Instrumentalist, Produzent und Mitglied von Stabil Elite behandelt Croon die DJ-Kabine wie ein Studio und baut lange, narrative Bögen auf, anstatt sich auf schnelle Publikumslieblinge zu verlassen.
Auf der Tanzfläche übersetzt sich dieser Ansatz in langsam brennende Sets, die mit balearischen, dubbigen und experimentellen Klängen beginnen und sich organisch zu berauschenden, perkussiven Club-Momenten entwickeln.
Über das DJing hinaus schreibt und produziert Croon Musik für Künstler und Bands, Kunstprojekte und Filme oder Theaterstücke. Das spiegelt sich deutlich in seiner Auswahl wider: Unveröffentlichte Edits, eigene Produktionen und unerwartete Archivfunde werden in jedes Set eingewoben.
Im Anschluss legt Jules – ein bekanntes Gesicht aus dem Salon des Amateurs – ein DJ-Set auf mit einem Mix aus breaks, mutant bass und electronics. (Quelle: Bilker Bunker gGmbH)