Theater
Sprachnachricht aus dem Krieg
Haus der Jugend
Lacombletstraße 10, 40239 Düsseldorf
Eine dokumentarische Audio-Performance mit jungen queeren Ukrainer*innen über Alltag und Selbstbehauptung
Eine Sprachnachricht ist nah, auch wenn jemand weit weg ist. Sie trägt Atem, Pausen, Müdigkeit, Humor, Angst und Zärtlichkeit in sich. Manchmal ist sie nur ein kurzes Lebenszeichen. Manchmal ein Versuch, Verbindung zu halten. Manchmal enthält sie genau das, was anderswo nicht gesagt werden kann.
Seit 2014 prägt Russlands Krieg gegen die Ukraine die Gegenwart vieler Menschen in und aus der Ukraine, seit der Vollinvasion 2022 mit neuer Härte. Auch junges queeres Leben findet unter Bedingungen statt, die von Luftalarm, Unsicherheit, Verlust und Flucht geprägt sind. Zugleich gehören Freundschaft, Liebe, Community, Wut, Hoffnung und Selbstbehauptung dazu. Manche sind geblieben, andere sind aus der Ukraine geflohen. Auch an einem neuen Ort bleibt die Ukraine Teil ihres Alltags: in Nachrichten, Erinnerungen, Gesprächen und in der Frage, wie ein Leben weitergehen kann.
Über queeres Leben in der Ukraine während des Krieges ist in Deutschland bisher wenig zu hören. Oft geht es um geopolitische Lageberichte, militärische Entwicklungen oder humanitäre Hilfe. Seltener geht es um persönliche Erfahrungen, um Körper, Beziehungen, Sprache, Begehren und die Frage, wie queerer Alltag unter diesen Bedingungen weitergeht. Viele Geschichten werden nur vorsichtig erzählt, bleiben fragmentarisch oder ganz unausgesprochen.
Für „Sprachnachricht aus dem Krieg“ reiste das Team von Düsseldrama im Juli in die Ukraine und führte Interviews mit jungen queeren Ukrainer*innen vor Ort. Zurück in Düsseldorf trafen diese Stimmen auf junge queere Ukrainer*innen, die hier leben. In einem Intensiv-Theaterworkshop setzten sie sich gemeinsam mit Regisseur Marvin Wittiber und seinem Team mit dem dokumentarischen Material auseinander und brachten ihre eigenen Erfahrungen von Ankommen, Erinnerung, Alltag und Queersein in Deutschland ein.
Aus diesem Dialog ist eine dokumentarische Audio-Performance über Alltag und Selbstbehauptung entstanden. Was erzählt eine Stimme aus der Ferne? Welche Geräusche gehören zu einem Alltag, der trotz Krieg weitergeht? Und was entsteht, wenn aus Zuhören eine Antwort wird?
Mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 27 Jahren
Ukrainisch und deutsch mit Übertiteln (Quelle: Düsseldrama)
Seit 2014 prägt Russlands Krieg gegen die Ukraine die Gegenwart vieler Menschen in und aus der Ukraine, seit der Vollinvasion 2022 mit neuer Härte. Auch junges queeres Leben findet unter Bedingungen statt, die von Luftalarm, Unsicherheit, Verlust und Flucht geprägt sind. Zugleich gehören Freundschaft, Liebe, Community, Wut, Hoffnung und Selbstbehauptung dazu. Manche sind geblieben, andere sind aus der Ukraine geflohen. Auch an einem neuen Ort bleibt die Ukraine Teil ihres Alltags: in Nachrichten, Erinnerungen, Gesprächen und in der Frage, wie ein Leben weitergehen kann.
Über queeres Leben in der Ukraine während des Krieges ist in Deutschland bisher wenig zu hören. Oft geht es um geopolitische Lageberichte, militärische Entwicklungen oder humanitäre Hilfe. Seltener geht es um persönliche Erfahrungen, um Körper, Beziehungen, Sprache, Begehren und die Frage, wie queerer Alltag unter diesen Bedingungen weitergeht. Viele Geschichten werden nur vorsichtig erzählt, bleiben fragmentarisch oder ganz unausgesprochen.
Für „Sprachnachricht aus dem Krieg“ reiste das Team von Düsseldrama im Juli in die Ukraine und führte Interviews mit jungen queeren Ukrainer*innen vor Ort. Zurück in Düsseldorf trafen diese Stimmen auf junge queere Ukrainer*innen, die hier leben. In einem Intensiv-Theaterworkshop setzten sie sich gemeinsam mit Regisseur Marvin Wittiber und seinem Team mit dem dokumentarischen Material auseinander und brachten ihre eigenen Erfahrungen von Ankommen, Erinnerung, Alltag und Queersein in Deutschland ein.
Aus diesem Dialog ist eine dokumentarische Audio-Performance über Alltag und Selbstbehauptung entstanden. Was erzählt eine Stimme aus der Ferne? Welche Geräusche gehören zu einem Alltag, der trotz Krieg weitergeht? Und was entsteht, wenn aus Zuhören eine Antwort wird?
Mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 27 Jahren
Ukrainisch und deutsch mit Übertiteln (Quelle: Düsseldrama)