The brush was not the point vereint sieben künstlerische Positionen aus mehr als fünf Jahrzehnten.
Die Ausstellung untersucht Malerei jenseits der Vorstellung des virtuosen Pinselstrichs – als ein Feld, das gleichermaßen von Material, Erinnerung, Wiederholung, Zitat, Zufall und Auslassung geprägt ist.
Den historischen Ausgangspunkt bildet eine Gruppe von Arbeiten Georg Baselitz’ aus den 1970er-Jahren. Von dort reicht die Ausstellung bis in die Gegenwart zu David Ostrowskis zweiteiliger Arbeit aus dem Jahr 2026. Zwischen diesen Positionen verstehen Sophie Barber, Joe Bradley, Michaela Eichwald, Cosima zu Knyphausen und Gina Kuschke Malerei als einen Prozess des Erinnerns, Überarbeitens, Schichtens und Reduzierens.
Über die Generationen hinweg treffen Figuration und Abstraktion immer wieder aufeinander. Kunstgeschichte wird zitiert und neu geschrieben, Bilder tauchen auf und verschwinden, und vermeintliche Fehler werden zu produktiven Entscheidungen.
Der Titel ist keine Absage an die Malerei. Im Gegenteil: Er fragt danach, was aus Malerei werden kann, wenn der Pinsel nicht länger als ihre bestimmende Voraussetzung verstanden wird. (Quelle: Galerie Meierbach)
Ausstellungslaufzeit: 5. September 2026 bis 8. November 2026.