Benny ist ausgerastet und hat den Booster-Club zerlegt. Nach einem Stromschlag liegt er im Koma. Seine Freund:innen besuchen ihn im Krankenhaus und versuchen herauszufinden, weshalb er das getan hat, wieso sie das nicht haben kommen sehen.
Hätten sie es verhindern können? Bleibt das jetzt so? Driften sie einfach auseinander? Wollen sie das? Es hat sie mal etwas verbunden, das schön war, tröstlich und stark, und wenn das jetzt verschwindet, wollen sie wenigstens wissen, warum. Was hat sie so verändert, welche Leben hätten sie leben können ohne die ganzen Hiobsbotschaften der letzten Jahre? Wieso hat niemand bemerkt, wie es Benny geht, und was ist, wenn er nicht mehr aufwacht? So oder so, sie müssen sich selbst helfen.
Entstanden ist das Stück in zahlreichen Gesprächen mit Jugendlichen, denen eine Aufarbeitung dieser merkwürdigen, noch nicht lange zurückliegenden Zeit der Pandemie bis heute schmerzlich fehlt. Lutz Hübner und Sarah Nemitz zählen zu den meistgespielten Autor:innen der Gegenwart. Sie widmen sich schwierigen Themen mit starken Dialogen, lebensnahen Figuren, viel Humor und einer Portion Zuversicht. Die zweifache Faust-Preisträgerin Liesbeth Coltof inszeniert die Uraufführung über Wut, Einsamkeit und die Möglichkeit des gelingenden Miteinanders als aufregende Reise mit Matts Johann Leenders’ unverwechselbarem Sound zwischen ekstatischem Rave und barocker Klassik.
Für Jugendliche ab 14 Jahren (Quelle: Düsseldorfer Schauspielhaus)