Thomas Putze, Performancekünstler und Bildhauer, löst die Grenzen zwischen Performance, Bildhauerei und Zeichnung auf.
Sein Werk ist ein permanentes Agieren zwischen Zwei- und Dreidimensionalität - Zeichnung und Skulptur erweitert er im Kontext der Performance und Raumbezogenheit.
Putzes Skulpturen, seine Assemblagen aus Holz und Fundstücken, sind von narrativer, zeichnerischer Dynamik beseelt. Tier und Menschendarstellungen bilden den Kern seiner Arbeiten, deren besonderes Merkmal es ist, überzeugend Bewegungsabläufe, Körper- und Geisteshaltung einzufangen. Putze erfasst auf humorvolle und skurrile Weise das Wesen jeglicher Kreaturen, menschliches spiegelt sich im Tierischen und tierisches im Menschlichen. Abgründiges, Anstößiges, allzu Menschliches stellt er zeichnend und bildhauerisch dar und enthüllt in seiner Darstellungsweise und durch den Sprachwitz seiner Arbeitstitel immer wieder die unfreiwillige Komik tragischer Situationen.
Das Holz als Ausgangsmaterial belässt er in seiner rohen Natur und integriert dessen Eigenarten als festen Bestandteil seiner Kunst. Möglichkeiten, Kraft und auch Grenzen, die das Material dem Künstler auferlegen, sind in den Objekten spürbar nachzuvollziehen. Durch die unbeschönigte, menschliche Darstellung hebt Putze die Distanz und Berührungsängste zwischen Betrachter und Werk auf. (Quelle: Galerie Peter Tedden / Thomas Putze)
Ausstellungslaufzeit: 26. April bis 4. Juni 2026.