
Tipps für eine gute Zeit auf der Rheinkirmes
Die größte Kirmes am Rhein
Die Düsseldorfer Rheinkirmes erwartet auch in diesem Jahr über vier Millionen Besucher*innen. Damit wird sie ihrem Titel als größte Kirmes am Rhein mehr als gerecht. Vom 11. bis 20. Juli duftet es auf den Oberkassler Rheinwiesen nach Zuckerwatte und Popcorn, nach Backfisch und Bratwurst − begleitet von hunderten Ahs und Ohs, die von den Fahrgeschäften bis in die Altstadt hallen. Ein Riesenspaß für alle Kirmesfans.

Der jährliche Höhepunkt auf der Rheinkirmes ist das Feuerwerk, das traditionell am letzten Freitag den Rhein erleuchtet, in diesem Jahr am 18. Juli. Neu sind zwei geplante Drohnenshows, die am 18. Juli und am ersten Kirmessamstag, dem 12. Juli, Premiere feiern. 1.000 Drohnen sollen für ein sensationelles Bildspektakel sorgen. Weitere Highlights sind unter anderen Evolution und die Schlittenfahrt. Letzteres ist ein echtes familiengeführtes Fahrgeschäft, bei dem frei schwebende Gondeln das Gefühl einer Fahrt durch Berg und Tal imitieren. Der Zugang zur Schlittenfahrt ist laut Anbieter barrierefrei. Evolution wiederum verleiht Flügel, zumindest metaphorisch. Und zwar auf 66 Metern Höhe, mit einer Geschwindigkeit bis zu 140 km/h. Plus: 32 Kameras halten das Flugerlebnis der einzelnen Fahrgäste ziemlich detailliert fest.


Und noch eine Neuerung: Live-Musik auf dem Schützengelände, gleich neben dem Schützenzelt. Den Auftakt machen am Freitag: Kuhl en de Gäng, Swinging Funfares und als Headliner Brings. Der Eintritt ist frei. Motto: First come, first serve.*
Gefeiert wird in allen Festzelten. Beispielsweise gibt es im Festzelt der Brauerei Schlüssel jeden Abend ab 19 Uhr Livemusik. Und einer der amüsantesten Kirmestage ist der Pink Monday am 14. Juli, wenn die Queer Community mit rund 50.000 Besucher*innen auf der Rheinwiese feiert, insbesondere im Festzelt Alpenwelt.
*(Ausnahme sind die Mitglieder des Schützenvereins, denen beim Eintritt Vorrang gewährt wird.)

Einer der besten Tipps für einen ebenso fröhlichen wie entspannten Kirmesbesuch: Das Auto zu Hause lassen! Im direkten Umfeld in Oberkassel stehen keine (!) öffentlichen Parkplätze zur Verfügung. Stattdessen fährt die Rheinbahn während des zehn Tage dauernden Volksfestes häufiger, in den Spitzenzeiten werden die Bahnen – laut Rheinbahn – alle zwei Minuten fahren.
Weitere Informationen unter rheinbahn.de.

Aber auch ein Spaziergang über die Oberkasseler Brücke oder die Rheinkniebrücke führt nicht nur zum Ziel, sondern belohnt mit dem Blick auf das Rheinpanorama. Wer es eilig hat, kann beide Brücken auch mit dem Fahrrad überqueren. Fahrradabstellmöglichkeiten gibt es am Kaiser-Wilhelm-Ring und nördlich der Oberkasseler Brücke.
Achtung: Auf keinen Fall (!) Fahrräder an den Brückengeländern und Schutzzäunen abstellen. Dort ist das Abstellen von Fahrrädern verboten. Falsch abgestellte Fahrräder werden entfernt. Leihfahrräder, E-Scooter und Roller von Sharing-Anbietern dürfen nur in ausgewiesenen Zonen abgestellt werden. Es lohnt sich, die Route zur Kirmes im Voraus zu planen. Dann steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege.
Weitere Informationen unter rheinkirmes-duesseldorf.de.
Fotos: Visit Düsseldorf & s. Credit



