
6 Spots für Genuss in der Weinbar in Düsseldorf
Santé & Salute in der Weinbar in Düsseldorf
Weinbar in Düsseldorf? Unbedingt! Die Weinszene wächst stetig und Weinbar Düsseldorf ist das Schlagwort der Stunde. Außergewöhnliche Bars zeigen die Vielseitigkeit, vom romantischen Backsteingewölbe zum minimalistischen Salon für Champagner bis hin zur Weinbar mit Wohnzimmeratmosphäre und Quiznächten. Düsseldorf bietet Weinkultur für ein spontanes Glas, intensives Tastings und lange Nächte. Wir haben für euch sechs Spots für Genuss in der Weinbar in Düsseldorf herausgesucht – Santé & Salute.

Galerie am Karlplatz
Die Galerie am Karlplatz wird seit 13 Jahren von Dieter und Julia Ahrweiler mit großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft geführt. 50 Plätze, großartige Weinauswahl, eine Atmosphäre zwischen Wohnzimmer und Galerie. Das junge Team ist kompetent und überaus freundlich. Über 170 Weine stehen auf der Karte, mehr als 100 davon offen. Ein echtes Signature-Format sind die Flights: drei Gläser, zusammengestellt nach Themen wie Italien Rot, Alte Welt oder Warm Climate. Perfekt, um sich durch die Welt des Weins zu probieren. Das Interieur ist warm und unprätentiös. Viel Holz, eine offene Küche, ein beeindruckender begehbarer Weinkühlschrank und Kunst. Reservieren kann man nicht, deshalb bildet sich vor Öffnung oft eine kleine Schlange. Das Publikum ist gemischt, genussorientiert, kommunikativ. Jeder Wein wird kurz vorgestellt, jede Empfehlung wirkt wie ein Tipp von Freund*innen. Ein weiteres Highlight: das kulinarische Profil. 19 ausgesuchte Käsesorten, die der Chef regelmäßig in Paris einkauft, Spaghetti à la minute aus der offenen Küche, Flammkuchen, Cecina Carpaccio, Trüffelsalami, französische Zwiebelsuppe … Und wer Meer schmecken will, bestellt Austern oder Meeresschnecken vom Café de Bretagne gleich gegenüber. In der Galerie am Karlplatz dehnen sich Abende lange aus, auch weil man meistens neue Bekanntschaften macht. Menschen, mit denen man eines gemeinsam hat: ein gutes Glas und gute Gesellschaft.

Eiskeller Bar
Um die Ecke der Ratinger Straße liegt die Eiskeller Bar, eine sehr charmante und geschichtsträchtige Weinbar in Düsseldorf. Das historische Backsteingewölbe war einst Teil des alten Eiskellers, der den Düsseldorfer Fürstenhof mit Eis versorgte. Heute lagern über 300 Weine aus ganz Europa in dem Gewölbe. Vis-à-vis der Kunstakademie haben sich die Weinexpert*innen Dorina Sill und Klaus Wählen vor zehn Jahren niedergelassen. Ihr Anliegen: ein richtig gutes Glas Wein trinken − ohne Schwellenangst, in lässiger Atmosphäre. Die Tische tragen die Patina alter Güterwaggons, das warme Licht alter Fabrikleuchten taucht alles in weichen Glanz. Das Publikum ist ein bunter Mix aus Opernbesuche*rinnen, Studierenden der Kunstakademie und Paaren, die spontan auf ein Glas vorbeischauen. Rund 45 Weine sind aus der Karte mit über 350 Positionen stets offen zu probieren. Die Weine stammen vor allem von kleinen, biodynamisch arbeitenden Winzerbetrieben. Auf der Karte finden sich beispielsweise Pinot und Chardonnay, kühle portugiesische Rotweine im Sommer und Raritäten aus den Dolomiten. Der Service ist aufmerksam, herzlich und immer zu einer Plauderei über Winzer, Aromen und Jahrgänge aufgelegt. Perfekt für alle, die Wein lieben, aber keine Fachbegriffe jonglieren wollen. Dazu gibt es feine Charcuterie aus der französischen Region Comté, Südtiroler Schinken, Eifeler Bauernkäse und das legendäre Käsegebäck von Gregor Buschmann. Französische Chansons und das warme Kerzenlicht schaffen einen atmosphärischen Mix aus Bistro und Katakomben. Im Sommer brummt die Terrasse, Flaschen werden geteilt, Geburtstage gefeiert, Dates genossen. Ein Ort mit Geschichte, Geschmack und Gefühl – und einer dieser Düsseldorfer Klassiker, die man unbedingt entdecken sollte, um wiederzukommen.

Le Pré
Der Zufall führt eher nicht ins Le Pré. Denn diese Weinbar in Düsseldorf verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Tür an der Bilker Allee. Das Interieur wirkt, wie ein moderner, kuratierter Showroom: weiße Wände, schwarze Thonet-Stühle, minimalistische Kunst. Das Spotlight liegt ausschließlich auf Champagner und Weinen aus dem Burgund – selten, präzise ausgewählt und oft nur in winzigen Mengen vorhanden. Wer Gesellschaft sucht, nimmt Platz am großen Community-Tisch im hinteren Raum, vorne sind Tische für zwei bis vier Personen. Inhaber Nico Chen war in der IT unterwegs, bevor er sich seinen Traum von einer Weinbar erfüllt hat. Seine besondere Vorliebe: Champagner. Allerdings versteht er Champagner nicht als Symbol für Luxus und Show-off. Im Le Pré wird Champagner unter dem Aspekt des Winzerhandwerks auf Spitzenniveau angeboten. Dazu passt die reduzierte, moderne Klarheit der Räume. Die Bar aus Massivholz mit Marmordetails setzt einen warmen Akzent, ohne die Coolness und Ruhe des Raums zu stören. Abends mischen sich im Le Pré Connaisseur*innen, neugierige Hipster und Menschen, die einfach Lust auf ein exquisites Glas vor dem Dinner haben. Ab und an kocht ein befreundeter Chef, der zuvor in Hongkong gearbeitet hat, kleine Gerichte auf hohem Niveau. Die Weinbar Le Pré ist ein nischiger, sehr souveräner Neuzugang. Eine Weinbar in Düsseldorf, die stylisch, zurückhaltend und hochspezialisiert ist.
Weitere Informationen bei Instagram unter instagram.com/leprewinebardusseldorf.

Fett Weinbar
Die Fett Weinbar ist einer der seltenen Orte, an denen Wein und Nachtleben eine perfekte Schnittmenge bilden. Im Zentrum der Bar des Szene-Gastronomen Walid El Sheikh steht Riesling mit all seinen Nuancen. Der Riesling kommt fast ausschließlich aus Deutschland und wird flankiert von ausgewählten Natur- und Bioweinen. Das Snackprogramm bleibt bewusst knapp: Brot, Oliven, Käse. Ein Bier, zwei Longdrinks – der Rest der Karte gehört dem Wein und dem Vibe. Gestalterisch ist die Bar ein Statement: rohe, unverputzte Wände, schwarzweiße Deckenillustrationen, eine lange, mit jadegrünen Kacheln verkleidete Bar, eingerahmt von Kristallgläsern im indirekten Licht. Lampen, die wie Monde im Raum schweben. Die Wände zieren in Endlosschleife ikonische Filmszenen, mal verrauchte 70er-Jahre-Atmosphäre, mal nostalgische Klassiker wie das Dschungelbuch. An der Wand hängen in Reih und Glied rustikale Holzstühle – als Dekoration und zugleich Reserve, wenn es richtig voll wird. Und das wird es. Vor der Tür bilden sich oft kleine Trauben an Gästen, denn die Tür zählt zu den strengeren der Altstadt. Wer drin ist, erlebt zwei Modi: Früh am Abend sitzen Paare bei Kerzenlicht und guten Gespräche an den gemütlichen Holztischen. Nachts steigt die Party. Donnerstags bis samstags legen ab 22 Uhr DJs auf: 80er, Dance, Hip-Hop, ein wilder Mix, der den Laden (und die Tische) in einen vibrierenden Dancefloor verwandelt. Die Fett Weinbar ist eine der coolsten Adressen der Altstadt: laut, lässig, lebendig – und mit einem Herz und Beat für Riesling.
Weitere Informationen bei Instagram unter instagram.com/fett.weinbar.

Rheinton
Das Rheinton wirkt wie ein Wohnzimmer, das zufällig beschlossen hat, eine hervorragende Weinbar zu werden. Sommelier Binali Ihtiyar hat die Weinbar in Düsseldorf eröffnet. Das Repertoire spiegelt seine Leidenschaft für junge Winzer*innen und weniger bekannte Weingüter aus Deutschland und Frankreich. Die Einrichtung ist ein gemütliches Potpourri aus Vintage-Stühlen, altem Sofa, Holztischen und gestapelten Weinkartons. Vor dem Fenster rankt echter Wein, drinnen trinkt man sehr entspannt, aber mit Niveau. Jede Flasche bekommt ihr passendes Glas, man Wert darauf, dem Wein den Raum zu geben, den er zur Entfaltung braucht. Kleine Gerichte wie wechselnde Pasta und Eintöpfe oder Dip-Variationen, Kalamata-Oliven und eine klassische Käseplatte sind passende Begleiter zum Wein. Passend zur weihnachtlichen Saison gibt es ab November weißen Glühwein mit eigener Gewürzmischung – aromatisch und wärmend an kühlen Abende. Zu empfehlen sind auch die Food-and-Wine-Pairings sowie Mini-Tastings. Bei diesen Events widmet sich Binali Ihtiyar beispielsweise dem türkischen Weinanbau. Die gemütliche Nachbarschaftsbar ist ein Ort für Dates, Spontanbesuche und alle, die unkomplizierten Weingenuss lieben.

Cuvée
Das Cuvée in Flingern zählt zu den Weinbars mit Potenzial zum Stammlokal. Das Interieur ist eher laut als leise. Die Wände leuchten in Petrol passend zum spektakulärer Fliesenboden. Und das Publikum ist so bunt wie das Viertel selbst: Studierende, junge Familien, die Oma von nebenan und verliebte Pärchen. Das mag auch daran liegen, dass das Team seine portugiesisch-brasilianische Kulinarik auf die Teller bringt. Die rund 100 Weine auf der Karte kommen von kleinen Weingütern aus Deutschland und Europa. Im ersten Jahr brachte Cuvée gemeinsam mit den Naturburschen den Wein No Cuvée heraus – Ironie inklusive. Im zweiten Jahr folgte dann ein weiterer gemeinsamer Wein, der Dreier. Seid gespannt, welcher eigene Wein euch im dritten Jahr erwartet. Die Weinbar ist ein Szenemagnet, an dem Geselligkeit Programm ist: Bei regelmäßigen Bingo- und Quizabenden wird Wein nicht nur getrunken, sondern auch gewonnen. Und im Sommer öffnet sich der Innenhof, ein stimmungsvoller Ort für kleine Konzerte, die das Cuvée zu einem beliebten Kulturwohnzimmer in Flingern machen. Tipp: Legendär ist das Samstagsmenü aus Salat, Currywurst mit hausgemachtem Kartoffelsalat, Crème Caramel und einer Flasche Champagner für zwei.
Text: Karolina Landowski
Fotos: Kristina Fendesack
(Wir bemühen uns um Richtigkeit aller Angaben, können aber keine Gewähr übernehmen.)



