
Aktuelle Ausstellungen in Düsseldorf im Überblick
Eine Auswahl aktueller Ausstellungen & Highlights in Düsseldorfer Museen und Sammlungen.

K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Queere Moderne. 1900 bis 1950
Bis 15. Februar 2026
Die Ausstellung Queere Moderne. 1900 bis 1950 eröffnet neue Perspektiven auf die Moderne. Das K20 präsentiert ein außergewöhnliches Ausstellungsprojekt, das queeres Schaffen im Spannungsfeld der klassischen Moderne sichtbar macht. Mit ihrem Titel rückt die Schau erstmals in Europa den bedeutenden Beitrag queerer Künstler*innen zur Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Mehr als 130 Werke – darunter Malerei, Skulpturen, Fotografie, Film, Literatur und historische Dokumente – laden Besucher*innen dazu ein, eine andere Geschichte der Moderne zu entdecken. Gezeigt werden Arbeiten von 34 internationalen Künstler*innen, deren Werke sich mit Themen wie Identität, Geschlechterrollen, Begehren und der Selbstinszenierung auseinandersetzen. Die Ausstellung bietet damit nicht nur ästhetische Einblicke, sondern auch politische und gesellschaftliche Perspektiven auf queeres Leben in einer Zeit des Umbruchs, der Repression und des Widerstands.
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Marie Laurencin: Les jeunes filles (Moderna Museet)


K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Tadáskía. Global Art Award 2025
Bis 30. August 2026
Zum dritten Mal hat die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit den Freunden der Kunstsammlung den K21 Global Art Award verliehen. Die Gewinnerin Tadáskía zählt zu den einflussreichsten zeitgenössischen Künstler*innen Brasiliens. Die Künstlerin wurde von Jochen Volz, Direktor der Pinacoteca de São Paulo, vorgeschlagen. Volz dazu: „Tadáskía erschafft Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, die von mythischen Erzählungen über Verwandlung inspiriert sind und zugleich ihre Lebenserfahrungen als Schwarze Transfrau widerspiegeln. Organische Formen, abstrakte Elemente und das Motiv des Unendlichen prägen ihre Arbeiten, die sich mit Kreisläufen und dem stetigen Wandel in der Natur befassen. Tadáskías Werk zeichnet sich durch Frische und Mut aus.“ Im K21 ist die Arbeit Brincando animada: travesti mariposa centopei zu sehen. Man kann es in etwas so übersetzen: Ein spielerisch erwachtes Wesen — halb Schmetterling, halb Hundertfüßer, frei in seiner Wandlung. Die Installation wurde 2025 von den Freunden der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erworben.
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Portrait von Tadaskía: _Adriano_Machadorie// Ausstellungsansicht: Achim Kukulies

Grund und Boden. Wie wir miteinander leben
Bis 19. April 2026
Wiederaufbau und Regeneration, Krieg und Vertreibung, Wohnen, Besitzen, Teilen, Flucht und auch Zerstörung der Natur gehören zu dem vielleicht größten Themenkomplex des Daseins: dem menschlichen Zusammenleben. Die Ausstellung Grund und Boden. Wie wir miteinander Zusammenleben verhandelt diese Aspekte. Im K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen thematisieren 34 internationale Künstler*innen und Kollektive unterschiedliche Formen der Verwaltung von Ressourcen – von indigenen Wirtschaftsweisen über kollektives Eigentum bis hin zu utopischen Blockchain-Projekten. Die Ausstellung erstreckt sich über das gesamte K21 sowie den angrenzenden Ständehauspark und entsprechend des Ausstellungstitels nimmt es auch den Boden, auf dem das Museum steht in den Blick. Die Geschichte des Gebäudes als Ständehaus und somit Ort der Volksvertretung wird ebenfalls erzählt. Das ehemalige Ständehaus am Kaiserteich war das erste gebaute Parlamentsgebäude im Rheinland. Seine historistische Neo-Renaissance-Architektur greift Elemente von vor 500 Jahren auf, der Zeit des Bauernkriegs und der Ausbildung der heutigen Wissens- und Wirtschaftsordnung. 1876 bis 1880 nach Plänen des späteren Berliner Dombaumeisters Julius Raschdorff erbaut, diente das Ständehaus als preußischer Provinziallandtag, in dem die Ständevertreter regionale Fragen berieten. Von 1949 bis 1988 hatte hier der nordrhein-westfälische Landtag seinen Sitz. 2002 eröffnete das Haus grundsaniert und mit seiner ikonischen Glaskuppel als Museum für internationale Gegenwartskunst der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
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Marie LaureMierle Laderman Ukeles: Touch Sanitation Performance (1979-80 July 24, 1979 – June 26, 1980, Citywide Perfomance with 8,500 Sanitation workers across all fifty-nine New York City Sanitation districts May 15, 1980 Sweep 10, Queens District 14)
Foto: Vincent Russo, Copyright: Mierle Laderman Ukeles

Kunstpalast
Community. Fotografie und Gemeinschaft
Ab 11. Februar bis 25. Mai
In einer Zeit, in der hyperinflationär fotografiert wird, das Selfie zur Selbstvergewisserung gehört und Filter uns flawless erscheinen lassen, wirken vor allem Bilder des vergangenen Jahrhunderts kurios. Der Kunstpalast widmet sich in seiner Ausstellung Community der Idee der Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Beleuchtet wird das facettenreiche Verhältnis von Fotografie und Gemeinschaft in Geschichte und Gegenwart. Die Ausstellung versammelt angewandte wie künstlerische Positionen, die diesem Verhältnis nachgehen – sei es mit subtilem Witz, in eindrücklicher Solidarität, oder mit dem Ziel einer präzisen Analyse. Besucher*innen werden aktiv in die Ausstellung einbezogen und können sich mit ihren eigenen Gemeinschaftsbildern einbringen.
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Aus dem Familienalbum Owusu, 1999, Courtesy of the Owner Black Archive Germany

Die geheime Macht der Düfte
Bis 8. März
Mal subtil als Raumduft, mal interaktiv oder punktuell zu einzelnen Werken – stets entsteht durch den Duft und die Verbindung von Kunstbetrachtung und Geruchssinn in dieser Ausstellung ein intensives, emotionales Erlebnis: Die geheime Macht der Düfte eröffnet eine neue Dimension des Museumsbesuchs. Von Weihrauch über Chanel N°5 bis hin zum eigens für den Kunstpalast entwickelten Duft, den man im Museumsshop kaufen kann, begibt man sich auf eine olfaktorische Reise, die nicht zwangsläufig immer angenehm riecht – aber teilweise Erinnerung weckt und neue Erkenntnisse bereithält. Kuratiert wurde die Ausstellung von Robert Müller-Grünow, Pionier für Dufttechnologien und Autor des Buches Die geheime Macht der Düfte.
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Blick in die Ausstellung. Foto: Anne Orthen


Only Murders in the Museum
Bis 3. Mai
Ist Mord dein Hobby? Dann gibt dir der Kunstpalast neue Einblicke in die Darstellung mörderischer Handlungen. Aus dem Sammlungsbestand wurden 22 Werke ausgewählt, die Geschichten von Unschuldigen und Schuldigen, von kaltblütigen Taten und tragischen Verhängnissen erzählen. Die Arbeiten bieten Anlass, den eigenen Blick auf solche Taten und deren Darstellung zu hinterfragen. Gleichzeitig verraten sie viel über den gesellschaftlichen Umgang mit Morden: In manchen Werken wird die Gewalt verklärt, in anderen wird sie religiös oder politisch begründet, und in wieder anderen werden strukturelle Probleme sichtbar. Denn letztlich sind Morde in der Kunst auch ein Spiegel ihrer Zeit.
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Hermann Emil Pohle: Mord von 1887 Foto: Kunstpalast (links); George Grosz: 191516, Foto: Kunstpalast – Horst Kolberg

Das fünfte Element. Werke aus der Sammlung Kemp
Bis 22. März
Hede Bühl, Heinz Mack, Otto Piene und David Rabinowitch zählen zu den Künstler*innen deren Werke in der Ausstellung Das fünfte Element zu sehen sind. Insgesamt sind es rund 70 Werke von Künstler*innen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung widmet sich den Grundbausteinen der Natur und erweitert die klassische Theorie der vier Elemente – Erde, Feuer, Wasser und Luft – um eine übergeordnete Dimension: Das fünfte Element steht sinnbildlich für das Verbindende und Visionäre in der Auseinandersetzung mit den Geheimnissen der Welt. Was ist die Welt – und woraus besteht sie? Existiert etwas, das alles miteinander vernetzt? Der Kunstpalast lädt dazu ein, die Zusammenhänge auf der Erde neu zu entdecken.
Die Sammlung Kemp wurde von Willi Kemp gemeinsam mit seiner (früh verstorbenen) Ehefrau Ingrid Kemp aufgebaut und zählt zu den herausragenden deutschen Privatsammlungen von Kunst des 20. Und 21. Jahrhunderts.
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Hans Haacke: Kleines Segel von 1964/65 (Rekonstruktion 2006) ,Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Kunstpalast, Bildarbeit: Henning Krause


Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter
Bis 1. Februar 2026
Raus aus der Vergessenheit, rein ins Museum. Der Kunstpalast widmet Künstlerinnen des 19. Und frühen 20. Jahrhunderts eine Ausstellung. Viele der gezeigten Werke werden seit dem 19. Jahrhundert erstmals wieder öffentlich präsentiert. Dabei forderte die Laufbahn als Künstlerin neben finanziellen Mitteln auch eine enorme Willensstärke, um überhaupt wahr- und ernstgenommen zu werden. Künstlerinnen wie Elisabeth Jerichau-Baumann, Marie Wiegmann oder Paula Monjé schafften es zu Lebzeiten präsent zu sein und verschwanden dann in der Versenkung. Der Kunstpalast möchte mit seiner Ausstellung einen „zweiten Blick“ ermöglichen und das Verständnis für die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts erweitern.
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Paula Monjé: Patrizierin von 1878(links)
Gabriele Münter: Margret Umbach von1932 Sammlung Dreiländermuseum Lörrach, Foto: Axel Hupfer
(VG Bild Kunst Bonn 2025)


Glassammlung Kunstpalast
Mythos Murano
Die Glassammlung im Kunstpalast wurde umfassend modernisiert und stellt über 1.000 Exponate aus der rund 13.000 Objekte umfassenden Kollektion aus. Es ist eine der weltweit größten Glassammlungen und gibt Einblicke in die Geschichte der Glaskunst von der Antike über das Mittelalter bis hin zu zeitgenössischen Glasobjekten. In einem eigens geschaffenen Ausstellungsbereich werden außerdem jährlich wechselnde Themenausstellungen gezeigt. Den Anfang macht Mythos Murano: Seit 700 Jahren ist die kleine Laguneninsel Murano bei Venedig der Inbegriff großartiger Glaskunst. Die letzte große Blütezeit war von 1920 bis 1970, wovon der Mythos Murano heute noch zehrt. Der Kunstpalast besitzt aus diesem Zeitraum eine umfangreiche Sammlung, aus der 135 herausragende Arbeiten präsentiert werden.
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Luciano Gaspari, Vase aus der „Marine“-Serie, Murano, circa 1965–1980.
Alessandro Pianon, Orangefarbenes Küken (pulcino), Murano, ca. 1960–1962 (Entwurf).


NRW-Forum
Sex Now
Bis 3. Mai 2026
Let’s talk about Sex! Mit der Ausstellung Sex Now lädt das NRW-Forum dazu ein, Sexualität in all ihrer Komplexität neu zu entdecken. Künstler*innen, Designer*innen und Aktivist*innen zeigen in ihren Arbeiten Visionen einer Welt, in der Sexualität frei von Stigmata, Scham und Vorurteilen existiert. Sie erkunden, wie sich sexuelle Befreiung und persönliche Freiheit im 21. Jahrhundert weiterentwickelt haben. Dabei wird auch die Rolle von Religion und Ethik in den Blick genommen, die das Verständnis von Sexualität in Gesellschaften prägen. auch Vielfalt und ein neues Verständnis in den Blick: Wie kann Sexualität für alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder Körperform – positiv erlebt werden? Wie lassen sich queere Perspektiven auf Körper und Sexualität integrieren? Und wie sieht die Zukunft der sexpositiven Bewegung aus?
Es gibt viele Fragen … Let‘ talk about it.
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Martin de Crignis: the beauty & the boys von 2023 (Fotografie aus der Serie the beauty and the boys), Copyright: Martin de Crignis (links)
Joëlle Dubois: According to Lulu he has the smallest dick ever von 2018, Copyright: The Strack Collection and Thomas Rehbein Galerie

KIT – Kunst im Tunnel
Restraumraumrest. Miriam Bornewasser
Bis 8. März
Das KIT ist ein Restraum, ein Überbleibsel zwischen Tunnelröhren des Rheinufertunnels. In ihrer Ausstellung Restraumraumrest verwebt die Künstlerin und Autorin Miriam Bornewasser Film, Skulptur und Wort zu einer Geschichte des KIT und lässt dabei auch Gedanken zu Resträumen im Allgemeinen einfließen. Aus diesem scheinbar nutzlosen architektonischen Überbleibseln, entstanden durch Bauplanungen und -regeln, können wunderbare Räume wie das KIT entstehen. Eine, die sich von diesem Restraum verabschiedet ist Gertrud Peters. Sie war fast 20 Jahre Leiterin des KIT und hat mit Miriam Bornewasser eine Künstlerin gefunden, die eine Ausstellung präsentiert, die gleichzeitig ein Resümee ist.
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KGV im Tunnel 1990 von 2025, Foto: Ivo Faber / VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Kunsthalle
Wohin? Kunsthalle /Stadt / Gesellschaft der Zukunft
Bis 1. Februar
Die letzte Ausstellung vor der Sanierung widmet die Kunsthalle Düsseldorf einem gemeinsamen Blick in die Zukunft: der Zukunft der Kunsthalle, aber auch der Zukunft von Städten, urbanen Räumen, Gesellschaften und unserem gemeinsamen Zusammenleben.
Die Ausstellung Wohin? Kunsthalle / Stadt / Gesellschaft der Zukunft nimmt die Schwelle, an der sich die Institution befindet, zum Ausgangspunkt und öffnet sie für eine kollektive Auseinandersetzung mit Fragen des städtischen und institutionellen Zusammenlebens. Die Kunsthalle wird dabei zum Denk- und Erfahrungsraum, zum Laboratorium der Möglichkeiten. Sie lädt dazu ein, sich mit Fragen der Architektur, Stadtplanung, kulturellen Teilhabe und Gestaltung öffentlicher und gemeinsamer Orte in einer Stadt auseinanderzusetzen – insbesondere in Zeiten tiefgreifender ökologischer, sozialer und ökonomischer Umbrüche.
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Anouchka Strunden

After Unrast. Nadine Karl
Mur Brut 37
Bis 1. März
Eine Installation von Nadine Karl im Parkhaus.
Aus dem flimmernden Licht des betongrauen Parkhauses entfaltet sich eine schattenhafte Geschichte: eine Kreatur – weder ganz menschlich noch ganz fremd – eröffnet eine mythologische Welt, die sich mit selbstkritischen Fragen an die Betrachter*innen richtet. In welchem Verhältnis steht der eigene Körper zu dieser Figur, zu ihrer Verletzlichkeit, zu ihrer Umwelt? In ihr begegnet uns eine ökofeministische Perspektive, die die Trennung von Mensch und Natur, Subjekt und Objekt in einem unwirklichen Set-up infrage stellt.
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Foto: Eray Tonk

Sammlung Philara
Heimspiel
Von 21. März bis 17. Mai
Mitarbeitende der Sammlung Philara machen eine Ausstellung anlässlich des zehnjährigen Bestehens. Die Gruppenausstellung zeigt Arbeiten von Künstler*innen, die in den letzten zehn Jahren in der Sammlung Philara gearbeitet haben. Ob im Aufbau, am Empfang, als Guide oder in der Security – die Mitarbeitenden haben die Sammlung, ihre Ausrichtung und ganz besonders das Besuchserlebnis maßgeblich mitgestaltet.
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Foto: Paul Schöpfer

Julia Stoschek Foundation
Wiedereröffnung im April 2026
Seit 2007 zeigt die Julia Stoschek Foundation Arbeiten auf über 3.000 Quadratmetern des denkmalgeschützten Industriegebäudes. Zeit für einen Umbau.
„Ich freue ich mich sehr über die erneute Zusammenarbeit mit Kuehn Malvezzi. Mit ihrem tiefen Verständnis für die besonderen Bedürfnisse zeitbasierter Medienkunst und dem
einzigartigen Gebäude konnte ein herausragendes Konzept entwickelt werden“, so Julia Stoschek.
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JSC Düsseldorf, Erdgeschoss. Foto: Şirin Şimşek


Langen Foundation
Der Weg des größten Widerstandes. Fabian Knecht mit Ihor Okuniev
Bis 15. März
Der Weg des größten Widerstandes ist eine großformatige Installation. Fabian Knecht verhüllt das Museumsgebäude mit zahlreichen Tarnnetzen gefertigt aus Kleidung und Alltagsstoffen ukrainischer Zivilist*innen und bringt damit eine materielle Spur von Krieg und zivilem Widerstand nach Neuss. Die Präsentation wird durch das Klangwerk Land aus dem Jahr 2022 des ukrainischen Künstlers Ihor Okuniev ergänzt.
Handgeknüpfte Tarnnetze sind seit 2022, mit dem Beginn des Kriegs in Ukraine, zu einer der verbreitetsten Ausdrucksformen zivilen Widerstands geworden. Sie finden sich landesweit in Städten und Dörfern ebenso wie an Kontrollpunkten, Brücken und Standorten kritischer Infrastruktur und prägen den Alltag im ganzen Land. Obwohl sie in internationalen Medien selten gezeigt werden, ist ihre Präsenz in der Ukraine allgegenwärtig. Die Netze werden überwiegend von Frauen und Kindern in Gemeinschaftseinrichtungen gefertigt, häufig aus gespendeter Kleidung. Die daraus entstehenden Tarnungen sind improvisiert und heterogen. Ihre militärische Wirksamkeit ist begrenzt, ihre symbolische und soziale Bedeutung jedoch unbestreitbar.

Museum Insel Hombroich
Each one had a name as long as it lasted. Hanna Maxi
Wachhaus #18
Bis 22. Februar
Hanna Maxi entwickelt im Wachhaus auf der Raketenstation eine ortspezifische, intuitive Anordnung verschiedener Werke, die während ihrer Zeit an der Kunstakademie entstanden. Sie zeigt in ihrer Installation unter anderem modulare Papierarbeiten, die sie als Fragmente zu etwas Größerem zusammenfügt, modular wie ein Setzkasten, der immer neu angeordnet werden kann.
Die Wachhaus-Ausstellungsreihe ist eine Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf, in deren Rahmen Studierende im zweimonatigen Rhythmus jeweils eine neue Installation vor Ort realisieren.
Tipp: Alle Düsseldorfer Museen und Sammlungen mit ihren Ausstellungen, Terminen und weiteren Informationen findet ihr hier.
Aufmacherfoto: K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen 2025, Grund und Boden. Wie wir miteinander leben. Grace Ndiritu: Protest Room, 2021 bis 2023. Ausstellungsansicht, Foto: Linda Inconi-Jansen
(Wir bemühen uns um Richtigkeit aller Termine, können aber keine Gewähr übernehmen.)



