
6 Restaurants in Düsseldorf für Weihnachtsbraten & herzhafte Klassiker
Köstliche Klassiker in Restaurants in Düsseldorf von knuspriger Gänsekeule über Marzipanbratapfel bis Knödel mit Butterbrösel
Restaurants in Düsseldorf zelebrieren die winterlichen Klassiker vom Weihnachtsbraten bis zur Rinderroulade. Sei es die Gans mit Klößen, Rotkohl und dunklem Jus, Hirschrücken, Schmorbraten wie bei Oma oder ein Menü in sieben Gängen – in Restaurants in Düsseldorf findet man reichlich Kulinarik, die den Winter auf den Teller bringt. Weihnachtsbraten aus der regionalen deutschen Küche, verfeinert durch französische Aromen oder moderne alpine Akzente. Vom gemütlichen Gasthaus an einer alten Dorfstraße bis zum Fine-Dining-Restaurant mit Silberbesteck und weiß gestärkten Tischdecken. Wir haben feine Adressen von Restaurants in Düsseldorf, die euch gefallen werden – heimatlich, festlich, rustikal oder luxuriös. Hauptsache köstlich. Für alle, die ihre Adventszeit mit ihren Liebsten, gutem Essen und einem warmen Gefühl im Bauch genießen möchten.

Stappen
Warmes Licht, helles Holz, elegante Samtsessel und frische Blumen kreieren im Stappen in Oberkassel eine besondere Bühne für neu interpretierte deutsche Küche – rosa Speisekarten und Paillettenkissen inklusive. Im Stappen wird Regionalität modern gedacht: vertraut im Geschmack, aber feiner, frischer und eleganter umgesetzt. Im Winter zeigt das Stappen seine ganze Stärke in puncto Weihnachtsbraten. Die knusprige Gänsekeule kommt mit Rotkohl, Marzipanbratapfel, Maronen und den legendären Klößen mit Butterbrösel. Ebenso beliebt: der rosa gebratene Hirschrücken mit Macadamia-Kruste, Rahmkohlrabi und Rotwein-Jus. Wer leichter starten möchte, wählt die Kürbis-Curry-Suppe mit Knuspergarnele. Wer das Menü süß abschließen möchte: das Zwetschgen-Trifle mit Pistazieneis und Mascarpone lohnt sich. Geführt wird das Stappen von Elisa und David Büchner, einer Gastgeberfamilie, die das Restaurant mit viel Persönlichkeit prägt und sogar eigene Weine auf der Karte hat, ergänzt von besonderen Tropfen kleiner Winzereien. Das Publikum: Familien, Paare und langjährige Stammgäste, darunter eine über 100-jährige Dame, die jeden Sonntag ihr Wiener Schnitzel genießt. Familiensinn und Herzlichkeit gehören im Stappen zum Konzept. Das Menüprinzip ist unkompliziert: drei Gänge unter der Woche, vier am Wochenende, oder jedes Gericht einfach à la carte bestellen. Vier unterschiedlich komponierte Menüs – vegetarisch, klassisch, modern, herzhaft – sorgen dafür, dass wirklich jede*r fündig wird. Mit Glühwein-Aperitif, kleinen hausgemachten Souvenirs und einer Atmosphäre zwischen modernem Design und gemütlicher Wärme ist das Stappen ein Lokal, in dem man einfach gerne einen netten Abend verbringt und repräsentativ für Restaurants in Düsseldorf.




Reinhardt’s
Im Reinhardt’s kocht man Französisch mit einer Leidenschaft für alpine Küche. Inhaber und Küchenchef Michael Reinhardt hat zuvor beispielsweise in der Schweiz gearbeitet und bringt eine elegante, fein interpretierte Alpenküche nach Düsseldorf Pempelfort – ohne Hüttenzauber, sondern auf gehobenem Niveau. Das Ambiente ist warm und edel: Brauntöne, viel Holz und zur Weihnachtszeit eine festliche Deko, die das Lokal sanftes Licht taucht. Gemütlich ist auch der hintere Raum mit seiner Wand aus Weinkisten. Kulinarisch bewegt sich das Restaurant zwischen Einflüssen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und einem Hauch Norditalien. Das Original Wiener Schnitzel ist ein Klassiker der Karte, ebenso die Rindsroulade wie bei Oma und Zürcher Geschnetzeltes. Im Winter steht die Pommerngans im Mittelpunkt: Brust und Keule mit Cassis-Rotkohl, Klößen, glasierten Maronen und Bratapfel. Der Hirschrücken unter Bergkäse-Kräuterkruste mit Quitte-Wirsing und Sellerie passt ebenfalls zur winterlichen Saison. Zu den Favoriten zählen außerdem der gebeizte Lachs mit Swiss Alpine Whisky, Tahin-Joghurt. Vegetarier erfreuen sich an Gerichten wie Kürbis mit Kichererbsen, Brokkolini und Kokosmilch. Ein Highlight ist das Käsefondue (auf Reservierung), das einen für einen Moment in ein Chalet versetzt. Dazu passen Digestifs aus der Schweiz und eine stimmige Weinkarte. Das Reinhardt’s ist ein warmes, einladendes Restaurant, das Wintergerichte liebt, alpine Aromen feiert und der Landschaft der Restaurants in Düsseldorf ein kulinarisches Konzept schenkt, das man sonst vermissen würde.

D-Schänke
Wer im Winter nach einem Restaurant mit Neighbourhood-Vibe sucht, landet hoffentlich in der D-Schänke in Niederkassel. Das Gasthaus steht für Tradition und Lebendigkeit, große Holztischen und diese typischen Kassettenfenster, die auf den ersten Blick erahnen lassen, dass es drinnen urgemütlich wird. An den Wänden hängen alte Schwarz-Weiß-Fotografien zum Beispiel vom traditionellen Tonnenrennen in Niederkassel, aber auch bäuerliche Szenen, eine kleine Erinnerung daran, wie viel Geschichte in dem Lokal steckt. Gekocht wird deutsch, frisch interpretiert und komplett hausgemacht: vom Brot bis zur Mayonnaise, vom Schnitzel bis zur Haxe. Im Winter dreht sich vieles um die Gans. Brust oder Keule kommen mit Rotkohl oder Rosenkohl und einem perfekten Kartoffelkloß, außen fest, innen weich. Wer es moderner mag, bestellt den Pulled-Gänse-Burger auf hausgemachtem Dinkel-Brioche, mit Rotkohlsalat und Gemüse – eine charmante Weitererzählung des Klassikers. Weitere winterliche Gerichte sind Hirschrücken, geschmorte Ochsenbäckchen oder Barbarie-Entenbrust. Und als Dessert: Marzipan-Bratapfel mit Vanillesoße oder eine Mousse au Chocolat. Überraschend groß ist die Weinkarte: rund 1.200 Positionen, viele davon Riesling, aber auch internationalen Entdeckungen. Trotz dieser Vielfalt bleibt die Stimmung bodenständig: Freundeskreise, Nachbarinnen, alteingesessene Niederkasselerinnen, jungen Eltern – ein Ort, an dem man sich sofort aufgehoben fühlt. Im Sommer sitzt man unter einer alten Kastanie im Biergarten, doch im Winter wird die D-Schänke zu einem in Kerzenlicht getauchten Wohlfühlort für gesellige Abende. Unter den Restaurants in Düsseldorf das Lokal mit dörflichem Charme.

Schorn
Untergebracht in einem restaurierten Gasthaus trifft im Schorn klassische Eleganz auf Fine Dining: graue Wände, eleganter Stuck, feines Silberbesteck, weiße Tischdecken. Man speist mit Anspruch. Ein Raum, der Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig Spannung erzeugt, weil man weiß, dass gleich etwas Besonderes kommt. Die Küche von Lukas Schild, ausgebildet im berühmten Düsseldorfer Gourmetrestaurant „Im Schiffchen“, ist mutig, präzise und kreativ. Das Menü, wahlweise vier bis sieben Gänge zeigt saisonale Produkte in überraschenden Kombinationen. Da gibt es gebratenen Rehrücken mit Quitte, Wurzelgemüse, Portwein-Jus und einer kleinen Frikandel-Variation zu entdecken. Oder verbrannten Lauch mit Imperial-Kaviar, Ochsenmark und fermentiertem Knoblauch – ein Gang, der erdig und luxuriös zugleich wirkt. Ebenso eindrucksvoll: Eifler Wagyu mit karamellisierter Flusskrebsreduktion und Sanddorn. Die Desserts stehen dem in nichts nach: Birne, Kardamom, Granatapfel, Butternut-Kürbis und Hibiskus – fruchtig, floral und wunderbar winterlich. Das Menü wird im Rhythmus von sechs Wochen neu aufgesetzt. Das Schorn bietet außerdem Klassiker à la carte. Das Boeuf Bourguignon gilt als Geheimtipp für dunkle, kalte Abende. Zum Abschluss empfiehlt sich ein Obstler von Fridolin Baumgartner. Auf der Weinkarte sind über 120 Weine – überwiegend deutsch, charakterstark statt prestigeträchtig. Dazu hängen an den Wänden farbenfrohe Werke von Joe Brockerhoff, ein moderner Kontrast zum traditionellen Setting.

Staudi’s
In den denkmalgeschützten Räumen einer ehemaligen Metzgerei erzeugen handbemalte Bodenfliesen, Kronleuchter an der gläsernen Jugendstildecke, üppige Pflanzen und gedämpftes Licht eine ebenso opulente wie gemütliche Atmosphäre. Willkommen im Staudi*s mit seinem einmaligen Flair. Das hübsche Fine Dining Restaurant von Sebastian ”Staudi“ Staudinger ist klein und intim, der Service entspannt und familiär. Serviert werden ausschließlich 4- bis 6-gängige Degustationsmenüs aus nachhaltigen Zutaten, die saisonal wechseln und auch im Winter kreativ auftrumpfen. Der Auftakt: eine Maronensuppe mit Heu und Rosine oder geräucherter Heilbutt mit Grünkohl und Vanille. Danach folgt wild gefangener Kabeljau aus Island mit Spitzkohl, Wintertrüffel und Osietra-Kaviar in feiner Beurre Blanc. Bei den Hauptgängen reicht das Spektrum von Wagyu-Rinderbrust mit Blumenkohl und Sanddorn bis zum winterlichen Highlight: Hirschrücken auf Sauerkirsche und Haselnuss. Die Dessert-Komposition aus Lebkuchen, Orange und Glühwein ist ein festlicher Abschluss. Alle Menüs gibt es auch in einer vegetarischen Variante. Die erweiterte Weinauswahl unter Sommelier und Restaurantleiter Stephan Körner bleibt regional geprägt, sorgfältig ausgewählt und perfekt abgestimmt. Über dem Raum thront der Satz: „Essen ist ein Bedürfnis, Genuss ist Kunst“ – und im Staudi’s wird genau das spürbar. Eine der romantischsten Adressen in Düsseldorf, ideal für besondere Winterabende.

Fritz’s Frau Franzi
Fritz’s Frau Franzi verbindet Heimatküche mit französischer Finesse und einer großen Portion Kreativität. Gezaubert wird unter Küchenchef Tobias Rocholl, die moderne Küche und Kindheitserinnerungen miteinander verbindet. Es gibt à la carte oder ein viergängiges Überraschungsmenü, beides saisonal, modern und wunderschön angerichtet. Ob feines Gericht oder ganzes Menü – jede Generation findet ihre Lieblingsspeise. Die Teller sind wie kleine Stillleben angerichtet, die perfekt zum Interior mit der schon oft fotografierten Blumenwand passen. Im Winter punktet die Karte mit raffiniertem Soulfood und Wärme: zart geschmorter Rinderschmorbraten nach dem Rezept von Rocholls Großmutter, begleitet Kartoffelpüree und kunstvoll arrangierten Rübchen. Der Zander aus dem IJsselmeer kommt mit Roter-Bete-Perlgraupen und Meerrettich-Emulsion, das Cordon Bleu vom Kalbsrücken trifft mit seinem Streckrüben-Ragout die perfekte Mischung aus Bodenständigkeit und feiner Cuisine. Die Maronensuppe mit Périgord-Trüffel schmeckt nach purem Advent, das Dessert Spaghetti-Eis mit Apfel, Cassis und Marone nach Nostalgie. Vegetarier*innen freuen sich über das Pilzleber-Parfait mit Aprikosenchutney und Kaffeeüberzug – aromatisch komplex und überraschend nah am Klassiker. Das Restaurant in Düsseldorf mach aus jedem Gang ein Fest.
Text: Karolina Landowski
Fotos: Eugen Shkolnikov
(Wir bemühen uns um Richtigkeit aller Angaben, können aber keine Gewähr übernehmen.)



