6 Spots für Kaffee und Kuchen in Düsseldorf

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Take a Break – Take a Kaffee und Kuchen

Kaffee und Kuchen, das ist die kleine, süße Pause zwischendurch. Wie gut, dass Düsseldorf ein kleines Kuchenparadies ist. Und wir wissen, wo ihr es findet. Wir haben 6 Spots für Kaffee und Kuchen herausgesucht: charmante Cafés, Traditionskonditoreien und stylische Pâtisserien. Die köstliche Vielfalt reicht von klassischen Streuselkuchen wie bei Oma über feine, sahnige Torten bis hin zu kunstvollen Törtchen mit Wow-Faktor. Ob spontaner Kaffee und Kuchen-Stopp beim Stadtbummel, ein langer Nachmittag mit Freund*innen oder ein kleines Dessert-Date, das sind 6 Spots für richtig guten Kaffee und Kuchen in Düsseldorf.

Café Hüftgold – Flingern

Wer auf Kaffee und Kuchen-Mission ist, kommt am Café Hüftgold in Flingern nicht vorbei. Wortwörtlich, denn die Kuchenvitrine ist zugleich Schaufenster und einfach unwiderstehlich. Verführerisch präsentieren sich Brownie-Käsekuchen, Zitronentarte mit entzückenden Baiser-Tuffs und buttrige Kirschstreuselkuchen. Alles hausgemacht, saisonal und mit viel Gefühl für gute Zutaten. Ein Kuchen sieht köstlicher aus als der andere, und meistens bleibt es nicht bei einem Stück. Der beste Platz ist auf der Terrasse, an der gefühlt die gesamte Population Flingerns vorbeizieht. Drinnen wirkt das Hüftgold leicht aus der Zeit gefallen. Von der Decke hängen Teetassen, ein Geweih-Kronleuchter spendet Licht, an den Wänden stapeln sich Tortenplatten. Ist das Wetter nicht Terrassentauglich, ist die kleine Galerie der Place-to-be. Das Publikum ist so gemischt wie die Kuchenauswahl: ein erstes Date am Nebentisch, Freundinnen, die sich ein Stück Kuchen teilen, eine Großmutter mit ihrem Enkel. Und irgendwo zwischen zweitem Bissen und letztem Krümel merkt man: Es geht nicht nur um Kuchen, sondern um diese kleine Pause vom Alltag, in der für einen kurzen Augenblick alles leichter wird – im Hüftgold.

cafehueftgold.de

Konditorei Heinemann – Stadtmitte

Weltbeste Champagne Trüffel prangt auf allen Champagne Trüffel-Packungen der Konditorei Heinemann. Dieses Selbstbewusstsein prägt die Qualität sämtlicher Torten, Kuchen, Plätzchen und Pralinen. Obwohl die Konditorei streng genommen aus Mönchengladbach stammt, haben die Düsseldorfer*innen ihren Heinemann längst adoptiert. Insgesamt sind es fünf Filialien. Aber nur zwei davon mit Café und Restaurant beide in Kö-Nähe, eines mit Eingang an der Blumenstraße. Im Erdgeschoss warten die verführerischen Theken mit akkurat aufgereihten Torten, Kuchen und Pralinen. Dann die Treppe hoch, vorbei an einer kleinen Hall of Fame prominenter Gäste. Darunter echte Showgrößen wie Sigfried und Roy und Staatsoberhäupter wie Michail Gorbatschow, Helmut Kohl und Angela Merkel. Also Hut ab und auf geht’s in das Café in der ersten Etage, wo eine Interior-Zeitreise in die achtziger bis neunziger Jahre beginnt und ihren eigenen Charme versprüht. Ein Hauch Nostalgie, ein bisschen Kitsch, aber genau das gehört dazu. Wie auch die Stammgäste, die seit Jahren ihren festen Platz haben, Omas mit Hüten genießen ein Stück Heinemann Spezial, daneben Tourist*innen und Geschäftsleute beim späten Mittagessen. Mit etwas Glück begegnet man sogar Herrn Heinemann, der hier regelmäßig zu Mittag isst. Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt die imposante Kuchenauswahl. Allen voran die famose Charlotte Royal: eine Biskuittorte mit luftig-leichter Vanillecreme, die aus feinen mit Himbeerkonfitüre bestrichenen Biskutitröllchen besteht und mit frischer Himbeersauce serviert wird. Ebenso legendär ist die Herrentorte, eine Kreation des Gründers Heinrich Heinemann. Das Rezept findet man übrigens auf dem Blog der Konditorei. Klassiker wie Käsekuchen, Schwarzwälder Kirschtorte oder saisonale Obstkuchen verstehen sich von selbst. Tipp: Statt Kaffee und Kuchen kann man auch ein Gläschen Veuve für unter 9 Euro zum Kuchen genießen.

konditorei-heinemann.de

Blumencafé Naskret – Düsseltal

Von außen wirkt das Blumencafé Naskret wie ein klassischer Floristikladen: ein Blumenmeer aus kunstvoll gebundenen Sträußen und hübschen Vasen, alles sorgfältig arrangiert. Erst im hinteren Teil eröffnet sich die kulinarische Welt aus Kaffee und Kuchen. Ein verstecktes Café, das in seiner Art in Düsseldorf einzigartig ist. Die Kuchenbäckerin ist Olga Berger: Woche für Woche bis zu 15 Sorten, oft intuitiv statt nach festem Rezept, mit einem feinen Gespür für hochwertige Zutaten und eine angenehme, natürliche Süße. Olgas Apfel ist das Signature Piece: ein Apfelkuchen mit Schmandhaube und eingekochten Zimtäpfeln auf Mürbeteig. Daneben finden sich Kuchenklassiker und eigene Kreationen wie Haselnusscreme, Mohn-Eierlikör, Maracuja- und Käsekuchen in verschiedenen Varianten. Besonders empfehlenswert sind die Streuselkuchen mit daumendicken, buttrigen Streuseln und saisonalem Obst. Der kleine Raum des Cafés ist ebenso entzückend wie die Kuchen: ein intimer, grüner Salon, liebevoll dekoriert und geradezu barock. Doch auch vorne darf man sitzen zwischen den Blumenbouquets und den außergewöhnlichen Zauber dieses Ortes genießen. Im Sommer lockt zusätzlich eine idyllisch begrünte Terrasse. Neben den süßen Highlights gibt es einen kleinen Mittagstisch und herzhafte Kleinigkeiten.

blumen-naskret.de

Kucheneck – Friedrichstadt

Ein Besuch im Kucheneck fühlt sich an wie ein Sprung in die siebziger Jahre. Das kleine, nostalgische Retro-Café liegt an der Corneliusstraße. Es hat sich über Jahre hinweg einen eigenen Kosmos geschaffen, der irgendwo zwischen Seventies-Wohnzimmer und Vintage-Laden liegt. Das Farbthema ist Rot und Weiß. Das gilt für die gesamte Inneneinrichtung von den alten Kaffeekannen über Lampen bis hin zu den Kissen. Friederike Thyssen hat ihr Kucheneck mit viel Liebe zum Detail inszeniert. Und so wandert der Blick automatisch durch den Raum voller Fundstücke, bevor er an der antiken Kuchentheke hängen bleibt. Dort stehen die selbstgebackenen Kuchen. Hausgemachte Klassiker wie Apfelkuchen oder Schokoladentarte, der SupaSchoko heißt. Außerdem findet man wechselnde Kreationen wie Baiser mit Obst, Erdbeer-Schoko oder den Sonntags-Cheesecake von Leo. Ein Cheesecake mit Geschichte, denn einmal pro Woche übernimmt Friederikes Sohn das Backen und verkauft seinen Kuchen. Das Kucheneck ist klein und gemütlich, wie gemacht für Kaffee und Kuchen: ein paar Plätze an kleinen Tischen, eine gemeinsame Tafel. Viele nehmen ihr Gebäck einfach mit. Manchmal öffnet sich die Tür zur Backstube und zu Tage tritt ein fast musealer Raum mit alten Backblechen und antiken Formen, der den Charakter des Kuchenecks unterstreicht. Ein zauberhaftes Café, das nicht nur köstliche Kuchen serviert, sondern Erinnerungen.

Weitere Informationen bei Instagram unter kuchen.eck.

Isabella Glutenfreie Pâtisserie – Oberkassel

Das Stammhaus von Isabella Glutenfreie Pâtisserie in Oberkassel ist ein kleiner Pilgerort für alle, die Kuchen lieben, und das unabhängig von Ernährungsgewohnheiten. Dass alles glutenfrei ist, vieles vegan, laktosefrei oder zuckerreduziert, trübt eines nicht: den Geschmack. Im Mittelpunkt stehen die kleinen Törtchen, fein komponierte Stücke, die optisch fast zu schön sind, um sie anzuschneiden. Klassiker wie das Quark-Brombeer-Törtchen oder der Himbeer-White-Chocolate-Cheesecake gehören zu den Bestsellern. Hinzu kommen saisonale Tartlettes, etwa Cranberry oder Apfel-Mandel, und regelmäßig neue Kreationen. Auch die Macarons setzen Maßstäbe mit Geschmacksrichtungen wie Kokos-Passionsfrucht, Yuzu, Erdnuss-Schoko oder Joghurt-Brombeer. Ergänzt wird das Sortiment durch Muffins, Brownies, Granola, Kekse und herzhafte Schnitten. Der Raum selbst ist geschmückt mit Vintage-Elementen und bietet Fensterplätze, die oft besetzt sind. Morgens zum Frühstück, zwischendurch für Kaffee und Kuchen oder auch mal mit einem Glas Sekt – Isabella Glutenfreie Pâtisserie funktioniert zu jeder Tageszeit. Wer etwas mitnehmen möchte, wird ebenfalls fündig: Biobackmischungen, ein eigenes Kochbuch und ausgewählte Produkte für zu Hause stehen im Regal. Produziert wird alles in Handarbeit in der eigenen Backstube, wo alles begann. Inzwischen gibt es mehrere Standorte in Deutschland.

isabella-patisserie.de

Pure Pastry – Carlstadt & Unterbilk

Pure Pastry gehört zu den bekanntesten Adressen in Düsseldorf, wenn es um Pâtisserie auf höchstem Niveau geht. Ob am Stand auf dem Carlsplatz oder im Store an der Bilker Allee: Die hauseigenen Törtchen sind kleine Kunstwerke. Farbenfroh und fast schon skulptural, was sie unglaublich instagrammable macht. Es ist die Art Kuchen, bei der man kurz innehält, bevor man die Gabel ansetzt. Hinter dem Konzept steht Tim Tegtmeyer, der seine Erfahrung aus der Sternegastronomie mitbringt. Das sieht und schmeckt man: Die Formen sind kreativ, die Aromen intensiv und jede Kreation ist einzigartig. Die Auswahl wechselt regelmäßig. Zarte Matcha-Kirsch-Törtchen mit Joghurtkern, ein frühlingshafter Sweet Lover-Kringel aus Mandelbiskuit, Preiselbeeren und Vanillesahne treffen auf Pistazientörtchen mit hausgemachtem Praliné, Ricotta-Sahne und frischer Zitrone. Auch Klassiker wie New York Cheesecake oder französische Zitronentarte bekommen von Tegtmeier eine moderne, elegante Handschrift, trés parisienne. Der Store in Unterbilk greift genau das auf: Er ist clean, fast wie eine kleine Galerie, in der nichts von der süßen Auslage ablenkt. Ein perfekter Kuchenspot für Ästheten und Foodies, der zeigt, wie kreativ und zeitgemäß man Pâtisserie denken kann.

pure-pastry.de

Text: Karolina Landowski
Fotos: Kristina Fendesack

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