Die Studioausstellung zeigt Werke der 1952 in Neuss geborenen und 2023 als CityARTists ausgezeichneten Künstlerin Angelika March-Rintelen.
In ihren Arbeiten geht es um das bewusste Bewahren von höchst fragilen und vergänglichen Dingen aus der Natur. Dafür nutzt die Meisterschülerin von Timm Ulrichs und studierte Biologin die Papierschneiderei wie die Pflanzenpräparation, um Zeugnisse für die Erinnerung zu schaffen.
Während die Künstlerin mittels des Prozesses des Nähens Pflanzen und Tiere neu erschafft, ermöglicht die aufwendige Methode der Konservierung den Erhalt der natürlichen Erscheinung. In ihre „Spurensicherung“ schließt sie auch den Menschen als Teil der Natur ein. So werden ihre Assemblagen wie „Fränkisches Gräberfeld“ oder „Moorleiche“ zu vielschichtigen Vanitas-Darstellungen. (Quelle: Clemens-Sels-Museum)
Ausstellungslaufzeit: 30. April bis 11. Oktober 2026.