Beziehungsstatus: kompliziert. Dana von Suffrin bringt mit ihrem gefeierten Roman »Toxibaby« das Lebensgefühl der Millennials, die auch gerne mal als »Generation beziehungsunfähig« betitelt werden, auf den Punkt.
Herzchen liebt Toxi und Toxi liebt Herzchen, die zwei ziehen sofort zusammen, adoptieren einen Hund – und trotzdem funktioniert überhaupt nichts. Das Paar führt eine zermürbende On-Off-Beziehung und kommt im Laufe der Romanhandlung auf 13 Trennungen in drei Jahren. Was als rauschhafte Liebe beginnt, wird zu einem Kampf um Nähe und Selbstbehauptung, zu einem Wechselspiel aus Hingabe und Abhängigkeit. Die Autorin entwickelt aus der großen Frage, warum wir uns immer wieder in die falschen Menschen verlieben, eine ebenso kluge wie gnadenlos witzige Liebesgeschichte.
Dana von Suffrin (*1985) studierte in München, Neapel und Jerusalem und promovierte mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. In ihren Werken setzt sie sich oft mit generationenübergreifenden Traumata, Wohlstandsalltag und Jüdischsein im heutigen Deutschland auseinander. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020), dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025). (Quelle: asphalt Festival gGmbH)
Dies ist eine Kopfhörer-Veranstaltung!
Die Seebühne am Schwanenspiegel schwimmt auf dem Wasser, während das Publikum auf den Terrassen am Ufer sitzt. Ein High-End-Kopfhörersystem verbindet die Zuschauer*innen akustisch mit dem Geschehen auf der Bühne.