Museen, Theater und Bibliotheken sind scheinbar nicht die Orte, von denen aus sich die Gesellschaft gestalten lässt. Wer sich in der Politik profilieren will, versucht sich auf anderen Feldern.
Rechtspopulistische Parteien erkennen in dieser Gleichgültigkeit ihre Chance. Für sie ist Kultur der Kampfplatz, auf dem sie ihre anti-modernen, völkischen und homophoben Ideen durchsetzen können. In Polen, Österreich und den USA gehört das schon jetzt zum erschreckenden Alltag. Der Autor und Kritiker Christoph Bartmann analysiert die Situation und entwickelt Perspektiven, um diesem Kulturkampf zu begegnen.
Lesung und Gespräch mit Christoph Bartmann, Moderation: Christine Brinkmann
Eintritt frei! Anmeldung erforderlich! (Quelle: Maxhaus)