Die französische Starautorin zu Gast im Heinrich-Heine-Institut. Die französische Autorin Colombe Schneck ist in Frankreich ein Literaturstar.
Mit der „Pariser Trilogie“, in der sie das Leben in der linksliberalen jüdischen Bourgeoisie beschreibt, gelang ihr auch international der Durchbruch. Ihre Paris-Trilogie erzählt auf überragende Weise von den großen Themen im Leben einer Frau - Körper, Sexualität, Klasse, Herkunft, Freundschaft, Liebe, Tod.
In ihrem neuesten Buch „Lügen im Paradies“ begibt Schneck sich auf autobiografische Zeitreise in eine Kindheit, in der Schweizer Bergidylle auf Schwarze Pädagogik trifft. In ihrem autofiktionalen Roman schreibt die Autorin berührend über Schmerz, Heilung und Familie. Dieses Buch ist Reise und Recherche zugleich, es erzählt, wie Erinnerungsblasen platzen und dennoch einen goldenen Glanz bewahren.
Colombe Schneck, geboren 1966 in Paris, hat an einer der renommiertesten Hochschulen in Paris Politik studiert und arbeitet als Journalistin. Colombe Schneck ist besessen von der Wahrheit und hat viel über die Geheimnisse ihre jüdisch-großbürgerliche Familiengeschichte geschrieben, ihre Bücher wurden in Frankreich mehrfach ausgezeichnet.
Moderation: Stefan Barmann
In Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Institut
Unterstützt von: Rowohlt Verlag, Eurostar und Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf (Quelle: Institut français Düsseldorf)