Ein Londoner Modefotograf glaubt, zufällig einen Mord fotografiert zu haben.
Die Vergrößerung der Bilder führt jedoch nicht zur Bestätigung seines Verdachts, sondern stellt stattdessen seine eigene Lebensrealität zunehmend in Frage, die nun selbst als fragile Konstruktion erscheint. In Blow-Up verbinden sich literarische Strategien, die an den Nouveau Roman angelehnt sind, mit den Ausdrucksformen des internationalen Autorenkinos. Antonioni arbeitet mit Leerstellen, narrativer Suspension und verunsicherter Subjektivität – Strategien, die direkt mit Robbe-Grillets und Duras‘ Poetik korrespondieren. (Quelle: Filmwerkstatt Düsseldorf)
(GBR 1966 | 106 Min. | OmU)