Die Ausstellung „When Time Becomes Image“ zeigt fotografische Arbeiten von Brigitte Spiegeler, die Düsseldorf als Ausgangspunkt nehmen und sich mit der Übersetzung urbaner Räume in Bilder beschäftigen.
Ausgangspunkt der Arbeiten ist Düsseldorf: Architektur, Straßenzüge und urbane Situationen dienen Spiegeler als Motive, die sie mit der Camera obscura sowie mit lomografischen Verfahren aufnimmt. Die Fotografien entstehen dabei nicht als direkte Abbildung der Stadt, sondern als Ergebnis eines experimentellen Prozesses, bei dem Licht, Bewegung und Zeit eine zentrale Rolle spielen.
Die daraus hervorgehenden Schwarzweißaufnahmen zeigen vertraute Orte in veränderter Form. Gebäude, Fassaden und Schattenstrukturen lösen sich teilweise auf und verdichten sich zu atmosphärischen Bildkompositionen. Spiegeler interessiert sich besonders dafür, wie Orte durch Erinnerung, Wahrnehmung und zeitliche Distanz verändert erscheinen.
Ein Teil der Arbeiten wird durch feine Interventionen mit Blattgold veredelt. Diese Eingriffe setzen gezielte Akzente im Bild und lenken den Blick auf Details aus dem fotografischen Prozess. Auf diese Weise entwickeln sich Werke, die zwischen fotografischer Beobachtung und künstlerischer Transformation angesiedelt sind.
Begleitet wird der Werkszyklus von Gedichten der Künstlerin, welche die Bildwelt poetisch weiterführen. Neben den visuellen Eindrücken eröffnet sich so auch ein literarischer Raum, der eine feinsinnige Verbindung zwischen Bild und Sprache herstellt. (Quelle: Galerie Anna Laudel / Textschwester PR)
Ausstellungslaufzeit: 24. April bis 25. Juni 2026.