Ausstellung
Casual Water
Eine temporäre Ansammlung von Wasser. Ein ungeplantes Hindernis auf dem Spielfeld. So wird der Begriff casual water definiert.
Unter diesem Titel kommen Studierende und Alumni (Johanna Comes, Lucie Gorzolka, Andrii Sachenko, Youness Schadt) der Klasse von Prof. Thomas Scheibitz zusammen, um den Zustand des Temporären in den Fokus zu rücken und bildnerischen Fragen zur Malerei und Skulptur im weitesten Sinne nachzugehen. Der Begriff verweist auf einen Freiraum: Was geschieht, wenn etwas den geplanten Verlauf durchkreuzt? Wenn das Unvorhergesehene den Weg versperrt, ohne dass Regeln gebrochen werden müssen? Absicht trifft auf Zufall. Plan begegnet Störung. Diese Spannung durchzieht alle künstlerischen Prozesse.
Es fordert ein Koordinatensystem, in dem sich künstlerische Arbeit als permanente Neuverhandlung von Absichten und Abweichungen vollzieht. Jeder Plan enthält bereits seine eigene potenzielle Störung, jede Regel ihre Möglichkeit zur Ausnahme oder Aufhebung. Was als Kontext gilt, erweist sich als temporäre Übereinkunft, die verschoben werden
kann. Der ursprüngliche Plan wird dabei nicht nur verändert - er wird selbst zum Material seiner eigenen Überarbeitung.
Die Ansammlung als Pfütze weitergehend als Gewässer, bestimmt das topografische Mengenverhältnis, zwischen Land- und Wassermasse. Es bilden sich Landgefäße, welche Überfahrt, Brücken und Tunnel benötigen.
Ein Bahnhof wird zu einem geradlinigen Aussichtspunkt, der vor der gleisgeführten Überquerung von Wassermassen, Orientierung und Überdachung bietet. Es lassen sich dort Vorbereitungen treffen, welche bei Zusammenkunft, über Routen weitere Auskunft geben können. Kommende Fluten, Inseln und Baggerseen liegen dadurch besser in Sicht.(Quelle: Kultur Bahnhof Eller)
Ausstellungslaufzeit: 22. März bis 26. April 2026.
Es fordert ein Koordinatensystem, in dem sich künstlerische Arbeit als permanente Neuverhandlung von Absichten und Abweichungen vollzieht. Jeder Plan enthält bereits seine eigene potenzielle Störung, jede Regel ihre Möglichkeit zur Ausnahme oder Aufhebung. Was als Kontext gilt, erweist sich als temporäre Übereinkunft, die verschoben werden
kann. Der ursprüngliche Plan wird dabei nicht nur verändert - er wird selbst zum Material seiner eigenen Überarbeitung.
Die Ansammlung als Pfütze weitergehend als Gewässer, bestimmt das topografische Mengenverhältnis, zwischen Land- und Wassermasse. Es bilden sich Landgefäße, welche Überfahrt, Brücken und Tunnel benötigen.
Ein Bahnhof wird zu einem geradlinigen Aussichtspunkt, der vor der gleisgeführten Überquerung von Wassermassen, Orientierung und Überdachung bietet. Es lassen sich dort Vorbereitungen treffen, welche bei Zusammenkunft, über Routen weitere Auskunft geben können. Kommende Fluten, Inseln und Baggerseen liegen dadurch besser in Sicht.(Quelle: Kultur Bahnhof Eller)
Ausstellungslaufzeit: 22. März bis 26. April 2026.