Im Herzwald kommt ein kleines Einhorn zur Welt. Obwohl alle lieb zu ihm sind, benimmt sich das Tier nicht einhornmäßig. Es sagt einfach »Nein« und wird von seiner Familie bald nur noch NEINhorn genannt.
Es kommt, wie es kommen muss: Das NEINhorn bricht aus der Zuckerwattewelt aus. Dabei trifft es den WASbären, der schlecht hört (oder hören will), den NAhUND, der macht, was er will, und die KönigsDOCHter, die immer Widerworte gibt. Die vier sind ein ziemlich gutes Team. Denn hier kann das NEINhorn sein, wie es ist, und mit der KönigsDOCHter kann man so schön streiten. Doch einmal wissen beide nicht mehr, worum es bei dem Streit geht. Als sich der NAhUND zum Erzieher aufspielt, wird es de NEINhorn zu blöd, und es zischt ab. Nach einer langen Wanderung landet es im dichten, dunklen Dschungel, wo die SchLANGEWEILE von einem Assst runterhängt und allesss sssuper schlangweilig findet! Egal was das NEINhorn vorschlägt, sie hat keine Schlussst darauf. Die Freund:innen gehen dem NEINhorn nach, und zusammen entdeckt die neue Fünferbande etwas, womit keine:r gerechnet hätte.
Für Kinder ist das Neinsagen ein wichtiger Entwicklungsschritt. Die eigene Abgrenzung trägt zur Selbstfindung bei und erlaubt, Grenzen anderer erkennen und respektieren zu können.
Matts Johan Leenders und Philipp Alfons Heitmann greifen Wortwitz und Leichtigkeit des beliebten Bilderbuchs auf und nutzen die enorme Lust des Glamrock: In einer kurzen Zeit Anfang der 70er-Jahre entwickelten sich ein unerhört fluider Umgang mit Geschlechteridentität und vor allem eine verdammt gute Musik. In der glitzernden Ausstattung von Simone Grieshaber ist »Das NEINhorn« als waschechtes Glamrock-Spektakel für alle ab 6 Jahren zu erleben. (Quelle: Düsseldorfer Schauspielhaus)