War es bloß ein produktives Missverständnis oder doch boshafte Stichelei, als Zeitgenossen Giuseppe Verdis „Requiem“ als seine in Wahrheit „beste Oper“ bezeichneten?
Längst ist dieses Urteil widerlegt, Verdis 1874 in Mailand uraufgeführte Vertonung des lateinischen Requiem-Textes mit ihren aufwühlenden Visionen von Todesangst und Weltuntergang, von Abschied, Trauer und seiner Ahnung von Ewigkeit ist eines der emotionalsten Chorwerke der Musikgeschichte. Chor und Orchester der Andreaskirche unter der Leitung von Martin Fratz sowie ein erlesenes Solistenquartett interpretieren das grandiose Werk. (Quelle: Düsseldorf Festival gGmbH)