Nubya Garcia ist Teil der eng verwobenen Londoner Jazz-Szene, die seit den späten 2010er-Jahren internationale mediale Aufmerksamkeit erfährt.
Wie selbstverständlich kombiniert sie den Jazz mit Elementen der Weltmusik, Klassik, tanzbaren und clubtauglichen Beats zu einem komplett eigenen Sound. Die Saxofonistin und Komponistin mit karibischen Wurzeln absolvierte eine klassische Ausbildung an der Geige und Bratsche, bevor sie sich mit zehn Jahren dem Saxofon verschrieb und Jazz studierte. Zunächst inspirierten sie klassische Vorbilder des Modern und Spiritual Jazz wie John Coltrane, dessen formale Strenge sie mit den Londoner Freiheiten auf verblüffende Weise verbindet. Vor drei Jahren wurde Nubya Garcia beim Festival bereits stürmisch gefeiert, nun kehrt sie zurück mit ihrem Album „Odyssey“, auf dem sie ihre Sound-Mixtur weiter verfeinert hat. Sie ist mittlerweile eine der wegweisendsten internationalen Jazzmusikerinnen unserer Zeit. (Quelle: Düsseldorf Festival)