düsseldorf Festival 2026: Oum - Dialddar
Mit ihrem neuen Album „Dialddar“ beweist die marokkanische Sängerin Oum einmal mehr ihre musikalische Klasse und enorme Bandbreite.
Oum setzt damit ihre Suche nach einer universellen Musik fort, verwurzelt in der Tradition und doch visionär. Auf der Bühne wird sie von einem multinationalen, überwiegend weiblichen Ensemble begleitet, in dem sich Stimmen und Percussion in einem organischen Dialog verweben. An ihrer Seite fügt die Oud von Yacir Rami, Oums langjährigem musikalischem Weggefährten, ihre raffinierte, minimalistische Note hinzu – wie ein goldener Faden, der sich durch das rohe aber zugleich anspruchsvolle Gewebe des besonderen Dialddar-Sounds zieht. Ein Fest der Stimmen und Rhythmen.
Aufgewachsen im kosmopolitischen Marrakesch, sammelte Oum ihre ersten musikalischen Erfahrungungen in einem Gospel Chor, welcher von einem Afroamerikaner jamaikanischer Abstammung geleitet wurde. Seit dem Release ihres ersten Albums „Soul Of Morocco“ hat sie eine beachtliche Karriere hinter sich gebracht.
Ihre Einflüsse holt Oum aus den verschiedenen oralen und rythmischen Traditionen Nordafrikas und der Sahelzone. Ihre Komposition AWAN enstand aus Inspiration durch die Poesie der Nomanden des Maghrebs, A.B. ist eine Hommage an ihren Vater und an die rituelle Musik Marrakeschs und MNINE zieht Inspirationen aus Aïta der populären traditionellen marokkanischen Gesangstradtion.
Als engagierte Künstlerin steht Oum für Freiheit, die Rechte von Frauen und Minderheiten sowie für eine ökologische und humanistische Vision der Welt. Als UNAIDS-Botschafterin macht sie ihre Kunst zu einem Raum des Widerstands und des Teilens, in dem sich Spiritualität und Poesie als Lebenskräfte erheben. (Quelle: Düsseldorf Festival)