In den letzten Jahren haben tiefgreifende Umwälzungen die Grundlagen der Realität erschüttert.
Dieser Bruch veranlasst eine Neubewertung des einst als selbstverständlich angesehenen emotionalen/mentalen Zustands und wirft Fragen über Heimat und deren Zerstörung, Identität, Zugehörigkeit und Erbe auf.
Mit Ton und digitalen Verfahren schafft die israelische Künstlerin Tamara Turgeman Figuren von Menschen aus ihrem Leben. Ihre Kampfkunst- und Militärposen spiegeln eine sich wiederholende Realität der Gewalt wider. Sie beschäftigt sich mit dem Begriff „Exil und Erlösung” und untersucht Spannungen zwischen Lähmung und Handlung, Trennung und Zugehörigkeit.
Eine Ausstellung im Rahmen des Künstleraustausches Düsseldorf - Ein Hod. Tamara Turgeman ist Stipendiatin der Landeshauptstadt Düsseldorf.(Quelle: d:Art/Kulturamt)
Ausstellungslaufzeit: 16. bis 24. Mai 2025