Die Rolle von Vätern künstlerisch in den Blick genommen. Kindererziehung und Sorgearbeit, das war lange eine weibliche Domäne. Und noch immer gelten Männer, die in den Erziehungsurlaub gehen oder sich die Sorgearbeit mit ihrer Partner*in teilen, als Exoten.
Eine Ausstellung zu Düsseldorfer Migrations- und Fluchtgeschichten.
Junge Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrungen im Alter von 16 bis
34 Jahren erzählen in der multimedialen Ausstellung ihre persönlichen
Geschichten. In Kunstwerken, Gedichten, Fotografien, Texten und Interaktiven Formaten geben sie Einblicke in ihr Leben – geprägt von Herkunft, Ankommen, Identität, Herausforderungen und Empowerment. Die Teilnehmenden arbeiten intensiv an der Umsetzung und nutzen die
Ausstellung als Raum, um ihre Perspektiven und Stimmen sichtbar
zu machen. In Kooperation mit dem K20 Museum entsteht zudem
ein gemeinsamer Flickenteppich als kollektives Kunstwerk, das
symbolisch für Vielfalt, Zusammenhalt und Verbindung steht. Die
Ausstellung versteht sich als künstlerischer und gesellschaftlicher
Ort für Dialog, Begegnung und Anerkennung und macht migrantische Perspektiven als Teil Düsseldorfs sichtbar. (Quelle: Stadtbücherei)
Vernissage am 8. Juni, 18:30 mit Poetry Slam & Diskussion
Ausstellungslaufzeit: 8. Juni bis 14. Juli 2026