Der Künstler, Professor und ehemalige 1. Vorsitzende, Ehrenmitglied des Künstlerverein Malkasten, hätte am 29. April seinen 87. Geburtstag gefeiert.
Zu seinem Gedenken lädt der Künstlerverein Malkasten an diesem Tag in den Malkasten ein. Klaus Rinke ist im Januar 2026 verstorben. In der Kunst und in der Gesellschaft lebt er weiter und bleibt eine prägende Figur.
Harald Klingelhöller und Dr. Hans-Werner Schmidt werden an den Ausnahmekünstler erinnern. Den Abschluss des Gedenkens bildet der Film „Klaus Rinke – zurzeit“ von Dr. Marlene Baum und Michael Baudenbacher.
Die offene Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Theatersaal. Im Anschluss daran findet sich die Gelegenheit zum Austausch und gemeinsamen Erinnern. Der „Rinke-Raum“ im Erdgeschoss des Hentrichhauses wird am 29.4. geöffnet sein.
Klaus Rinke wurde 1939 in Wattenscheid geboren. In den 1960er- und 1970er-Jahren avancierte er zu einer prägenden Figur der Kunstszene, die er mit Performances, Fotografien und großformatigen Skulpturen nachhaltig bereicherte. Von 1974 bis 2004 hatte er eine Professur für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf inne und war ein wegweisender Lehrer für zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler. Von 1993 bis 1998 war er 1. Vorsitzender des Künstlerverein Malkasten, dem er in einer Zeit des Umbruchs eine neue Perspektive gab. Klaus Rinke lebte in Los Angeles und im Mühlviertel in Österreich.
(Quelle: Künstlerverein Malkasten)