Die historisch-dokumentarische Ausstellung gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945 knüpft an dieses wichtige erinnerungspolitische Signal an und macht das Thema der Ausgrenzung und Verfolgung queerer Menschen in den Jahren 1933–1945 nun einem breiten Publikum zugänglich.
Die vielfältigen und ambivalenten Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit von 1933 – 1945 werden in der Ausstellung anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nachgezeichnet. Darunter auch bislang unveröffentlichtes Material. Die Ausstellung bietet sowohl einen breiten Überblick als auch tiefergehende Einblicke in die Biografien der Menschen sowie aktuelle Forschungsergebnisse.
Die Ausstellung macht deutlich, wie das Leben vieler queerer Menschen gebrochen und zerstört wurde. Sie beleuchtet gleichzeitig, wie verbliebene Handlungsspielräume im Alltag genutzt wurden. Erzählt werden keineswegs nur Verfolgungsgeschichten, sondern auch Wege der Selbstbehauptung in einer widrigen Lebensrealität.
Vernissage: 27. Oktober, 19 Uhr im Beatrice-Strauß-Zentrum der Mahn und Gedenkstätte, Marktstraße 2 (Innenhof). (Quelle: d:Art/Kulturamt))
Ausstellungslaufzeit: 28. Oktober 2025 bis 5. Juli 2026