Sakralbauten im Stil des Brutalismus zwischen Garath und Tallinn.
„Gott wohnt in Beton" - Fotoarbeiten von Till Kampfhenkel. Abgebildet sind Kirchen im Stil des Brutalismus, überwiegend erbaut zwischen 1965 - 1973.
Till Kampfhenkel ist Jahrgang 1968. Er ist seit 30 Jahren aktiv in der Düsseldorfer Musikszene und ein Fan der Architektur im Stil des Brutalismus. Auf vielen Osteuropa Reisen (seit Mitte der 90er Jahre) besucht er Länder der ehemaligen Sowjetunion. Dort dokumentiert er die Architektur der 60er, 70er und 80er Jahre. Aber warum so weit reisen, wenn das Gute doch so nahe liegt. Aufmerksam auf die mutige Architektur vieler Beton-Kirchen im Rheinland wurde er in Garath durch die Hildegardis Kapelle von Gottfried Böhm. Zunächst entstanden die Fotos zufällig und spontan, später gezielt und führten bis ins Baltikum nach Tallinn und bis nach Polen - oder eben bis nach Neuss oder Velbert. Die Architektur, speziell von Gottfried Böhm, ist visueller Punkrock. Mutig, laut, auffällig und völlig anders als alles bislang Dagewesene.
Und da schließt sich dann auch der Kreis zum musikalischen Schaffen von Till Kampfhenkel.
Am 26. 3 ab 19 Uhr findet im Café ein Künstlergespräch mit Till Kampfhenkel statt.
Ausstellungslaufzeit: 27. Februar bis 31. März 2026