Therese Mathilde Leupold (1823 – 1885) war eine der zahlreichen Schülerinnen Clara Schumanns. Über ihre künstlerische Verbindung hinaus verband die beiden Frauen eine Freundschaft.
Die Schatzkammer des Schumann-Hauses zeigt nun bislang unbekannte Briefe, ein verziertes Freundschaftsalbum Leupolds sowie eine neuentdeckte Porträtfotografie Clara Schumanns. Der Pianist Tobias Koch hat gemeinsam mit der Mezzosopranistin Kim Hannah Holtappels Kompositionen von Therese Mathilde Leupold als Klanginstallation in der Dauerausstellung umgesetzt. Auf diese Weise zeichnen die Künstler*innen den Düsseldorfer Lebensweg von Clara Schumann und ihrer Freundin nach.
Martin Willems, B.A., Archivar im Heinrich-Heine-Institut, erläutert in einer Führung die neuen Ausstellungsstücke sowie die wichtige Beziehung der beiden Musikerinnen. Inklusive anschließender Präsentation weiterer Archivalien aus der Leupold’schen Sammlung. (Quelle: Heinrich-Heine-Institut)