In einem barocken Luxushotel behauptet ein Mann, eine Frau im Vorjahr getroffen und eine gemeinsame Flucht verabredet zu haben.
Sie erinnert sich nicht – oder gibt das zumindest vor. In endlosen Gängen, Spiegeln und barocken Gartenanlagen verschmelzen Gegenwart und Vergangenheit zu einem rätselhaften Spiel aus Begehren und Wiederholung und erzeugen so einen fragilen Irrgarten möglicher Erzählungen, offen für die Deutung des Publikums. Das zum Nouveau Roman gezählte Drehbuch von Alain Robbe-Grillet liefert eine verschachtelte Erzählung, zu der der Film faszinierende visuelle Entsprechungen findet. (Quelle: Filmwerkstatt Düsseldorf)
(FRA / ITA 1961 | 94 Min. | DF)