„Die paar leuchtenden Jahre“: Vorgestellt von Olaf Cless, gemeinsam gelesen mit Christiane Lemm und begleitet von Marina Ochsenreither (Klarinette).
Mascha Kaléko (1907-1975) kommt als jüdisches Emigrantenkind nach Berlin. Dort macht sie um 1930 als junge, originelle Dichterin des Großstadtlebens Furore. Doch schon bald erteilen ihr die Nationalsozialisten Berufsverbot. Wieder muss sie emigrieren. New York wird zum rettenden Hafen, auch wenn er kaum mehr als Entbehrungen bereithält. Im Heine-Jahr 1956 reist Kaléko erstmals wieder „nach Deutschland hinüber“. Ihre Gedichte sind aufs Neue gefragt. Doch zur Heimat wird ihr das Land nicht mehr. „Ich habe manchmal Heimweh“, dichtet sie, „ich weiß nur nicht, wonach …“
Damit der Heinrich Heine Salon weiterhin erfolgreich tätig sein kann, braucht er unbedingt Verstärkung im Vorstand. Wer Lust und Zeit hat, sich einzubringen mit seinen Ideen und seiner (ehrenamtlichen) Mitarbeit, soll sich bitte melden. Entweder über unsere Email-Adresse [email protected] oder an Christa Domke [email protected]. (Quelle: zakk gGmbH)