Mit der Installation in der Vitrine im Hentrichhaus zeigt Maxim von Schirach fünf Objekte: Ein Relief lehnt an der Wand, vier Objekte stehen auf dem Boden.
Das Relief erinnert an Schilder. Licht und Schatten bestimmen seine Wirkung, nicht alle Linien sind parallel. Wenn man davor steht, kann man sich fragen, von welcher Seite aus man es eigentlich betrachtet. Die Bodenarbeiten lassen an Vogelhäuser denken, wobei die flachen Dächer der Häuser wiederum wie Rampen wirken. Sie lassen sich zusammen oder einzeln betrachten. Alles ist abstrahiert und in seiner Formensprache reduziert. Die Objekte sind weiß, wie die Vitrine selbst, der Ausstellungstitel spiegelt das wieder. Gleichberechtigt stehen die Elemente kontrastlos nebeneinander. Die Installation lässt sich nur von außen wahrnehmen. Die Arbeiten sind auf diese Situation bezogen.
Die Arbeit ist Teil des Projektes „Der Malkasten und sein Park als Ort der Kunst“, das vom Landschaftsverband Rheinland und der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf gefördert wird.(Quelle: Künstlerverein Malkasten)
Ausstellungslaufzeit: 3. März bis 26. Mai 2026.