In einer französischen Hafenstadt wird die Frau eines Fabrikbesitzers Zeugin eines Mordes in einem Café.
Fasziniert von der Tat und der Atmosphäre des Ortes, an dem die Fabrikarbeiter verkehren, kehrt sie immer wieder zurück und beginnt Gespräche mit einem der Arbeiter. Zwischen beiden entsteht eine obsessive, wortreiche Nähe, in der Begehren, Langeweile, soziale Enge und Unterschiede verschwimmen. Basierend auf dem Roman Moderato cantabile von Marguerite Duras, erzählt der Film von fragmentierten Existenzen und Sehnsüchten, in reduzierten, repetitiven Bildern von hoher atmosphärischer Dichte. (Quelle: Filmwerkstatt Düsseldorf)
(FRA / ITA 1960 | 100 Min. | DF)