Natascha Borowsky und Suse Wiegand: aufheben
Veranstaltung im Rahmen des Art:walk Festivals
Der Titel ist mehrdeutig. Mit diesem Begriff können Bilder des Bewahrens und Auflösens im Kopf der Betrachter*innen zugleich entstehen.
In der Ausstellung werden fotografische Arbeiten sowie Zeichnungen und ein Objekt von den Künstlerinnen Natascha Borowsky und Suse Wiegand gezeigt. Diese unterschiedlichen Medien loten den Ausstellungsraum durch Nähe und Ferne der Arbeiten zueinander aus. Hinzu kommen die Zwischenräume, die den Raum neben den künstlerischen Arbeiten markieren und strukturieren. Die Rauminstallation von Natascha Borowsky und Suse Wiegand entsteht durch die Reduktion der Mittel sowie den Rhythmus der einzelnen Elemente.
Natascha Borowsky studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Erscheinungsformen von Natur in unserer kulturgeprägten Welt. Ihre Werke sind in Sammlungen wie der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur, Köln und in der Altana Kunstsammlung vertreten. Gefördert durch Stipendien arbeitete die Künstlerin unter anderem in Kanada und Indien. 2024 wurde ihr der fourty+ Kunstpreis der Konrad-Krieger-Stiftung verliehen. Ihre Werke werden in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt.
Suse Wiegand studierte von 1980 – 1885 an der HDK Berlin, sowie 1986/87 an der Slade School University London. Von 2000 bis 2022 war sie Professorin für Raum, Plastik und Objekt am Studiengang Gestaltung der Hochschule Bielefeld (HSBI). Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im zeichnerischen Denken und in installativen Arbeiten mit Bildern und Dingen im Raum. Ihre Werke werden in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. (Quelle: Art:walk Festival)