„Was kostet das Paradies und wer muss es bezahlen?“, fragt die belgische Choreographin Stina Quagebeur in ihrer Neukreation „Omelas", die auf einer dystopisch-fiktionalen Kurzgeschichte von Ursula K. Le Guin aufbaut.
Intuitiv und drängend, in einem Gebilde aus Orgelklang und Orchestersturm, abstrakt und erzählend zugleich, entwirft sie eine Reise am Puls unserer Zeit.
Glen Tetleys 100. Geburtstag feiern wir mit einem Klassiker des Tanzes. „Voluntaries“ (1973) zeigt in der Verbindung von Ballett und modernem Tanz den daraus entstandenen einzigartigen Stil Tetleys. Angelehnt an lat. „Volare“ – das „Fliegen“ entstehen Episoden schwebender Körper, die von den gewundenen Melodien der Orgel und den drängenden Rhythmen der Pauken in der Musik angetrieben werden.
Goyo Monteros „Aurea“ bezieht sich auf das natürliche wie auch künstlerische Harmonieprinzip des Goldenen Schnitts. Auf seiner Suche nach der perfekten Form und Bewegung – der Schönheit an sich, greift der spanische Choreograph mit der „Passacaglia“ auf das musikalisch und mathematisch „perfekte“ Werk von Bach zurück, in Verbindung mit einer Komposition von Owen Belton. (Quelle: Deutsche Oper am Rhein)