"Scheherazade" ist mehr als ein Orchesterstück – es ist ein kontinuierliches Erzählen, in dem jede Instrumentengruppe eine eigene Stimme bekommt, ein fortwährendes Spiel von Farben, Motiven und Spannung.
Das "Capriccio espagnol" eröffnet den Abend mit lebendiger Rhythmik und funkelnden orchestralen Farben, die den Boden für das zentrale Violinkonzert von Alexey Shor bereiten.
In diesem Werk zeigt Giuseppe Gibboni, Gewinner des renommierten Paganini-Wettbewerbs, seine technische Meisterschaft und zugleich eine tief reflektierte Musikalität, die das Konzert zu einem persönlichen Erlebnis macht. So entsteht ein Abend, der zwischen erzählerischer Dichte und virtuoser Gestaltung pendelt, zwischen rhythmischer Lebendigkeit, lyrischer Konzentration und orchestraler Architektur. Musik als Geschichte, komponiert und gestaltet im Hier und Jetzt.
Essener Philharmoniker; Giuseppe Gibboni, Violine; Andrea Sanguineti, Dirigent
Nikolai Rimski-Korsakow: Capriccio espagnole op. 34; Alexey Shor:
Violinkonzert Nr. 7; Nikolai Rimski-Korsakow: Scheherazade. Symphonische Suite op. 35 (Quelle: Tonhalle Düsseldorf)