Das Kebyart Saxofon-Quartett entfacht auf der Bühne eine unmittelbare, fast körperliche Klangenergie. Die vier Musiker aus Barcelona formen mit ihren Instrumenten ein atmendes Geflecht aus Linien, Farben und rhythmischer Spannung.
Ihr Name – vom balinesischen »kebyar«, dem plötzlichen Aufflammen – beschreibt genau diesen Moment: Musik, die aufleuchtet, sich verdichtet und wieder verflüchtigt.
In seinem Programm durchmisst Kebyart mühelos mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte: von der barocken Wucht Bachs über die klare Eleganz Mozarts und die romantische Feinheit Clara Schumanns bis hin zu Jörg Widmanns virtuoser Gegenwart und einer jazzdurchwirkten »Gershwin-Fantasie« von Dani López. Das Quartett wechselt Klangfarben wie andere die Perspektive – selbstverständlich, neugierig und mit spürbarer Lust am Risiko.
Johann Sebastian Bach: Passacaglia c-moll BWV 582; Felix Mendelssohn Bartholdy: Vier Stücke op. 81 (Nr. 1 & 2); Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento F-Dur KV 138; Clara Schumann: Quatre pièces fugitives op. 15; Jörg Widmann: Sieben Capricci; Dani López:
Fantasy on Themes by Gershwin (Quelle: Tonhalle Düsseldorf)