Tag der Archive: Schätze aus den Archiven des Heinrich-Heine-Instituts
Anlässlich des bundesweiten „Tags der Archive“ gibt das Heine-Institut einen spannenden Einblick in die verschiedenen Abteilungen seines Archivs – mit einem kleinen „Markt der Möglichkeiten“.
Die Mitarbeiter*innen zeigen Preziosen aus der Handschriftenabteilung 1, dem Heine-Schumann-Archiv, etwa die Originalhandschrift von Heines berühmtesten Gedicht „Die Loreley“.
Aus der neueren Handschriftenabteilung, dem Rheinischen Literaturarchiv, werden aufschlussreiche Materialien und Unterlagen präsentiert, etwa ein Kassenbuch Peter Maiwalds, Unterlagen Rose Ausländers und ein Romanmanuskript Dieter Fortes.
Die Museumssammlung des Heine-Instituts bewahrt zahlreiche Porträtdarstellungen Heines in Form von Gemälden, Grafiken, Büsten und Medaillen, außerdem Illustrationen, Buch- und Kunstobjekte bildender Künstler*innen in Auseinandersetzung mit seinem Werk. Anlässlich des Tags der Archive werden exemplarische Stücke der Sammlung gezeigt.
Informiert wird zudem über bestandserhaltende Maßnahmen wie Konservierung und Restaurierung, anhand von Originalen aus dem Archiv und der Museumssammlung wird die Papierrestauratorin Elke Nakath vom Restaurierungszentrum Düsseldorf (RED) Einblicke in ihre Arbeit geben.
Als speziellen Service bieten die Mitarbeiter*innen an, von Zuschauer*innen mitgebrachte Handschriften, z.B. in deutscher Schrift oder Sütterlin, zu entziffern. Alle Interessenten sind herzlich dazu eingeladen, Briefe und andere Schriftstücke, deren Inhalt sie schon immer einmal erfahren wollten, der Servicestation vorzulegen.
Ab 16 Uhr beginnt ein attraktives Live-Programm: Das vor Kurzem begründete Rheinische Musikarchiv stellt sich vor. Dazu wird der Komponist Thomas Blomenkamp berichten, wieso er seinen Vorlass dorthin zur Aufbewahrung gegeben hat. Zur musikalischen Untermalung dessen wird der junge Pianist Giuseppe D´ Elia drei Klavierstücke Blomenkamps zur Aufführung bringen. (Quelle: Heinrich-Heine-Institut)