Geboren wird Harry Heine „an den Ufern jenes schönen Stromes, wo auf grünen Bergen die Thorheit wächst“.
Auch seine zweite Heimat Frankreich ist mit dem „Vater Rhein“, dem alten „Flußgott“, wie er bei Heine heißt, eng verbunden. Der europäische Strom ist nicht nur Kulisse des berühmten „Loreley“-Gedichts, sondern tritt auch in Heines späteren Texten vielfach in Erscheinung. Als „des freyen Rheins noch weit freyerer Sohn“ bezeichnet sich der Schriftsteller selbst und spricht damit auch die politische Dimension des Flusses an.
Die Matinee spürt bei einem französischen Frühstück mit Kaffee und Croissants dem Rhein und seiner Bedeutung für Heine nach. Zu originalen Textpassagen erklingen Jazzstandards am Klavier.
Moderation: Nora Schön; Rezitation: Falk Philippe Pognan; Klavier: Mathias Höderath
Eine verbindliche Anmeldung unter 0211 - 89 95571 oder [email protected] ist erforderlich. (Quelle: Heinrich-Heine-Institut)