Vortrag für betreuende und pflegende Nahestehende.
Wenn kranke und/oder betagte Menschen sagen, dass sie nicht mehr leben wollen, kann dies zunächst Ausdruck vielfältiger Gefühle sein, wie z.B. Hilflosigkeit, Angst, Wut, Einsamkeit oder der Sorge, den Liebsten zur Last zu fallen. Möglicherweise ist es aber auch Ausdruck eines konkreten Wunschs, das Leben zu beenden.
Vielen Nahestehenden fällt es schwer, solche Todeswünsche einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren; sie fühlen sich unvorbereitet. Wie kann man mit Betroffenen oder/und mit anderen Familienmitgliedern ins Gespräch kommen zu diesem belastenden Thema? Und welche evtl. unerwarteten Chancen können sich daraus ergeben?
Referentin: Susanne Schaaf (Quelle: Stadtbücherei)