„Yo soy María“ – auf Spurensuche in Buenos Aires und Düsseldorf
Am 11. und 12. Juli 2026 finden drei gemeinsame Aufführungen der Musiktheater-Collage im Theatermuseum Düsseldorf statt.
Am Samstag, 11. Juli (18.00 Uhr) und Sonntag, 12. Juli (15.00 und 18.00 Uhr) werden der Vorplatz und die verschiedenen Räume des Theatermuseums im Düsseldorfer Hofgarten zur Bühne und zum Klangraum einer vielschichten Frauenfigur. Den Ausgangspunkt dazu bildet Maria de Buenos Aires, Astors Piazzollas genresprengende Oper über den Tango. Diesem Werk kamen die Teilnehmenden des Spielclubs Musiktheater der Deutschen Oper am Rhein, des JugendZupfOrchesters NRW und dem Stadtoper Ensemble, dem Community Music Projekt der Deutschen Oper am Rhein, bei einem gemeinsamen Vorstellungsbesuch im Opernhaus Düsseldorf näher: „Yo soy María“ – „Ich bin María“ – mit diesem Satz stellt sich Piazzollas Titelfigur in einem der berühmtesten Songs der Operita vor und stiftet damit auch das Motto für die Aufführung der drei Kollektive.
Die zehn jungen Teilnehmer*innen des Spielclubs haben sich seit Herbst 2025 mit den vielen Facetten der Titelfigur beschäftigt. In selbstgeschriebenen Texten, eigens entwickelten Szenen und Choreographien kommen nun ihre persönlichen Perspektiven auf die Themen der Oper zur Aufführung. Parallel dazu sorgen 15 Mitglieder des JugendZupfOrchesters NRW, die Mandoline und Mandola, (Oktav-)Gitarre und Kontrabass spielen, für den richtigen Tango-Sound und bringen neben lateinamerikanischer Musik auch Stücke von J. S. Bach und anderen Komponisten ein. Auch das 18-köpfige Stadtoper-Ensemble entwickelte Songs von Tango bis Protestmusik für das Projekt und wirkt musizierend und spielend mit.
Unter der Leitung von Nadja Görts (Junge Oper am Rhein), Luke Pan (JugendZupfOrchester NRW) sowie Sheyda Ghavami und Franzis Lating (Stadtoper) fügen sich Musik und Szenen nun zu einer Collage, die in der farbenfrohen Ausstattung von Dilara Göksügür auch die Räume des Theatermuseums einbezieht. (Quelle: Deutsche Oper am Rhein)