Veranstaltung im Rahmen des Art:walk Festivals
Die etwa 30-minütige Impulsführung erläutert, wie sich das Leben queerer Menschen ab 1933 dramatisch veränderte – im Deutschen Reich allgemein und ganz speziell in Düsseldorf.
Die Führung gewährt Einblicke in die gesellschaftlichen, rechtlichen und politischen Umstände, die das Leben von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen massiv einschränkten. Es wird aufgezeigt, wie Repression, Ausgrenzung und staatliche Verfolgung den Alltag prägten, aber auch, wie Menschen trotz aller Bedrohung Wege fanden, ihre Identität zu leben und Gemeinschaft zu schaffen. Die Impulsführung lädt ein, diese Geschichte aus nächster Nähe nachzuvollziehen, die Perspektiven der Betroffenen zu verstehen und die Auswirkungen der NS-Politik auf das queere Leben in Düsseldorf bewusst zu reflektieren. Ein wichtiger Moment, der historische Zusammenhänge greifbar macht und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. (Quelle: Art:walk Festival)